sagen:grimmds2-567
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| + | ====== Markgraf Friedrich läßt seine Tochter säugen ====== | ||
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| + | In dieser Noth gebar ihm seine Gemahlin eine junge Tochter. Als sie acht Tage alt war, und er nicht länger auf der Burg aushalten konnte, setzte er sich mit Hofgesinde, der Amme und dem Töchterlein selbzwölfte auf Pferde, ritten Nachts von der Burg in den Wald, doch nicht so heimlich, daß es nicht die eisenacher Wächter gewahrt hätten; die jagten ihm stracks nach, in der Flucht begann das Kindlein heftig zu schreien und weinen. | ||
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| + | Da rief Friedrich der Amme zu, die er vor sich her reiten ließ: "was dem Kinde wäre? sie sollte es schweigen." | ||
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| + | Da hielt er mit dem Kinde, und stellte sich mit den Seinen zur Wehre so lange, bis sich die Tochter satt getrunken hatte; und es glückte, daß er die Feinde abhielt, und ihnen hernach entrann. | ||
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