sagen:grimmds2-560
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| + | ====== Wie es um Ludwigs Seele geschaffen war ====== | ||
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| + | Das vernahm ein Ritter an des Fürsten Hofe, der war arm und hatte einen Bruder, der war ein Pfaffe, und kundig der schwarzen Kunst. Der Ritter sprach zu seinem Bruder: lieber Bruder ich bitte dich, daß du von dem Teufel erfahren wollest, wie es um des eisernen Landgrafen Seele sey? Da sprach der Pfaffe: ich will es gerne thun auf daß euch der neue Herr desto gütlicher handle. | ||
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| + | Der Pfaffe lud den bösen Geist, und fragte ihn um die Seele. Da antwortete der Teufel: willt du mit mir darfahren, ich weise sie dir. Der Pfaffe wollte das, so ers ohne Schaden thun möchte; der Teufel schwur, daß er ihn gesund wiederbringen würde. Nach diesem saß er auf des Teufels Hals, der führte ihn in kurzer Zeit an die Stätte der Pein. | ||
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| + | Da sah der Pfaff gar mancherlei Pein, und in mancherlei Weise, davon erbebte er sehr. Da rief ein ander Teufel und sprach: wer ist der, den du hast auf deinem Halse sitzen, bringe ihn auch her? Es ist unser Freund – anwortete jener – dem hab ich geschworen, daß ich ihn nicht letze, sondern daß ich ihm des Landgrafen Seele weise. Zu Hand da wandte der [[wesen: | ||
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| + | Und nach einer Weile, als viel Funken und Flammen mit Schwefelgestank ausgingen, kam der Landgraf auch darin gefahren, gab sich dem Pfaffen zu schauen und sprach: sieh, ich bin hier gegenwärtig, | ||
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| + | Sprach der Pfaffe: Herr ich bin zu euch gesandt von eurem Sohne, daß ich ihm sagen sollte, wie’s um euch gethan wäre, ob er euch helfen möchte mit irgend etwas? Da antwortete er: wie es mir geht, hast du wohl gesehn; jedoch solltu wissen, wär’s, daß meine Kinder den Gotteshäusern, | ||
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| + | Da offenbarte er die Worte und Wahrzeichen, | ||
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