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sagen:grimmds2-549

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 Zu [[geo:moellenbeck|Möllenbeck]], einer Klosterkirche an der [[region:weser|Weser]], zeigt man das Holzbild einer Heiligen, die eine Kirche im Arm trägt. Die Sage lautet: Einst kehrte Graf Uffo aus fernen Landen nach langer Abwesenheit in seine Heimath wieder; unterwegs traumte ihm, Hildburg, seine Gemahlin, habe ihm unterdessen neun Kinder geboren.  Zu [[geo:moellenbeck|Möllenbeck]], einer Klosterkirche an der [[region:weser|Weser]], zeigt man das Holzbild einer Heiligen, die eine Kirche im Arm trägt. Die Sage lautet: Einst kehrte Graf Uffo aus fernen Landen nach langer Abwesenheit in seine Heimath wieder; unterwegs traumte ihm, Hildburg, seine Gemahlin, habe ihm unterdessen neun Kinder geboren. 
  
-Erschrocken beschleunigte er seine Reise, und Hildburg kam ihm fröhlich mit den Worten entgegen: ich glaubte dich todt; aber blieb nicht allein, sondern habe neun Töchter geboren, die sind alle Gott geweiht. Uffo antwortete: deine Kinder sind auch die meinen, ich will sie ausstatten. Es waren aber neun Kirchen, darunter das Kloster zu Möllenbeck, welche die fromme Frau gebaut und gestiftet hatte. ((Anm. Deutsches Sagenwiki: In der von Hermann von Lerbeck im 14. Jahrhundert geschriebenen Chronik „Catalogus episcoporum Mindensium“ wird von einem Grafen Uffo im 9. Jahrhundert berichtet, dessen Gemahlin Hiltborch im Jahre 869 das Kloster Möllenbeck gründete.))+Erschrocken beschleunigte er seine Reise, und Hildburg kam ihm fröhlich mit den Worten entgegen: ich glaubte dich todt; aber blieb nicht allein, sondern habe neun Töchter geboren, die sind alle Gott geweiht. Uffo antwortete: deine Kinder sind auch die meinen, ich will sie ausstatten. Es waren aber neun Kirchen, darunter das Kloster zu Möllenbeck, welche die fromme Frau gebaut und gestiftet hatte. ((Anm. Sagenwiki: In der von Hermann von Lerbeck im 14. Jahrhundert geschriebenen Chronik „Catalogus episcoporum Mindensium“ wird von einem Grafen Uffo im 9. Jahrhundert berichtet, dessen Gemahlin Hiltborch im Jahre 869 das Kloster Möllenbeck gründete.))
  
 //Quellen: // //Quellen: //
   * //[[autor:grimm|Brüder Grimm]], [[buch:grimmds|Deutsche Sagen]], Band 2, S. 321, 1818//   * //[[autor:grimm|Brüder Grimm]], [[buch:grimmds|Deutsche Sagen]], Band 2, S. 321, 1818//
-  * //[[https://de.wikisource.org/wiki/Deutsche_Sagen_(Br%C3%BCder_Grimm,_Band_1)|Wikisource]]// 
  
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sagen/grimmds2-549.1697535411.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)