sagen:grimmds2-460
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| - | Das Reich stund leer, da nahmen die [[volk: | + | Das Reich stund leer, da nahmen die [[volk: |
| Damals war Sitte, daß die Römer Jünglinge aus andern Reichen an ihrem Hofe fleißig und löblich auferzogen. Kamen sie zu den Jahren, daß sie Schwert führen mochten, so sandten die Römer sie wieder fröhlich heim in ihr Land, und darum dienten ihnen alle Reiche in großer Furcht. | Damals war Sitte, daß die Römer Jünglinge aus andern Reichen an ihrem Hofe fleißig und löblich auferzogen. Kamen sie zu den Jahren, daß sie Schwert führen mochten, so sandten die Römer sie wieder fröhlich heim in ihr Land, und darum dienten ihnen alle Reiche in großer Furcht. | ||
| - | Da geschah, daß [[vip:pippin_der_juengere|Pipin]], ein reicher König zu Kerlingen, zwei Söhne hatte; der eine hieß Leo, der wurde zu Rom erzogen, und saß auf Sanct Peters Stuhl. Der zweite hieß [[vip: | + | Da geschah, daß [[vip:pippiniii|Pipin]], ein reicher König zu Kerlingen, zwei Söhne hatte; der eine hieß Leo, der wurde zu Rom erzogen, und saß auf Sanct Peters Stuhl. Der zweite hieß [[vip: |
| Eines Nachtes, da Carl entschlief, sprach eine Stimme drei Mal zu ihm: „wohlauf, Carl lieber! fahr gen Rom, dich fordert Leo dein Bruder.“ | Eines Nachtes, da Carl entschlief, sprach eine Stimme drei Mal zu ihm: „wohlauf, Carl lieber! fahr gen Rom, dich fordert Leo dein Bruder.“ | ||
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| Schier bereitete er sich zu der Fahrt, offenbarte aber niemand was er vor hatte, bis er den König seinen Vater um Urlaub bat; er sprach: „ich will gerne den Pabst sehen, und zu Rom in der Hauptstadt beten.“ | Schier bereitete er sich zu der Fahrt, offenbarte aber niemand was er vor hatte, bis er den König seinen Vater um Urlaub bat; er sprach: „ich will gerne den Pabst sehen, und zu Rom in der Hauptstadt beten.“ | ||
| - | Mit reicher Gabe ausgerüstet hob sich Carl auf den Weg, und betete mit nassen Augen zu Gott, still, daß es niemand innen wurde. Zu Rom ward er von Alten und Jungen wohl empfangen; der [[vip:leo_iii._papst|Pabst]] sang eine heilige Messe; alle Römer sprachen, daß Carl ihr rechter Vogt und Richter seyn sollte. | + | Mit reicher Gabe ausgerüstet hob sich Carl auf den Weg, und betete mit nassen Augen zu Gott, still, daß es niemand innen wurde. Zu Rom ward er von Alten und Jungen wohl empfangen; der [[vip:papstleoiii|Pabst]] sang eine heilige Messe; alle Römer sprachen, daß Carl ihr rechter Vogt und Richter seyn sollte. |
| Carl achtete ihrer Rede nicht, denn er war um zu beten dahin gekommen, und ließ sich durch nichts irren. Mit bloßen Füßen besuchte er die Kirchen, flehte inniglich zu Gott und dingte um seine Seele. So diente er Gott vier Wochen lang; da warfen sich der Pabst sein Bruder, und all das Volk, vor ihm nieder, er empfing die theure Krone, und alle riefen Amen. | Carl achtete ihrer Rede nicht, denn er war um zu beten dahin gekommen, und ließ sich durch nichts irren. Mit bloßen Füßen besuchte er die Kirchen, flehte inniglich zu Gott und dingte um seine Seele. So diente er Gott vier Wochen lang; da warfen sich der Pabst sein Bruder, und all das Volk, vor ihm nieder, er empfing die theure Krone, und alle riefen Amen. | ||
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| daß ich es thun darf, so fordre es mir Sanct Peter ab.“ | daß ich es thun darf, so fordre es mir Sanct Peter ab.“ | ||
| - | Da schieden sich die Herren mit großem Neid; Carl wollte nicht länger in diesem Lande bleiben, sondern fuhr nach Riflanden. Die Römer hatten wohl erkannt, daß er ihr rechter Richter wäre; aber die Bösen unter ihnen bereuten die Unterwerfung. Sie drangen in St. Peters Münster, fingen den [[vip: | + | Da schieden sich die Herren mit großem Neid; Carl wollte nicht länger in diesem Lande bleiben, sondern fuhr nach Riflanden. Die Römer hatten wohl erkannt, daß er ihr rechter Richter wäre; aber die Bösen unter ihnen bereuten die Unterwerfung. Sie drangen in St. Peters Münster, fingen den Pabst und brachen ihm beide Augen aus. Darauf sandtet sie ihn blind nach Riflanden dem Könige zum Hohn. Der Papst saß auf einen Esel, nahm zwei Capellane und zwei Knechte, die ihm den Weg weisen sollten; auf der Reise stand er Kummer und Noth aus. |
| Als er zu Ingelheim in des Königs Hof ritt, wußte noch niemand, was ihm geschehen war; still hielt er auf dem Esel und hieß einen seiner Capellane heimlich zu dem König gehen: „schone deiner Worte und eile nicht zu sehr; sage dem König nur, ein armer Pilgrim wolle ihn gerne sprechen.“ | Als er zu Ingelheim in des Königs Hof ritt, wußte noch niemand, was ihm geschehen war; still hielt er auf dem Esel und hieß einen seiner Capellane heimlich zu dem König gehen: „schone deiner Worte und eile nicht zu sehr; sage dem König nur, ein armer Pilgrim wolle ihn gerne sprechen.“ | ||
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| Nieder kniete der Priester, kaum vermochte er zu sprechen: „wohlan, reicher König! komm, und rede mit einem deiner Capellane, dem große Noth geschehen ist.“ Carl folgte dem Priester eilends über den Hof, und hieß die Leute vor sich weichen. „Ihr guten Pilgrime – sprach er – wollt ihr hier bei mir bleiben, ich herberge euch gerne; klaget mir euer Leid, so will ich’s büßen, wo ich kann.“ | Nieder kniete der Priester, kaum vermochte er zu sprechen: „wohlan, reicher König! komm, und rede mit einem deiner Capellane, dem große Noth geschehen ist.“ Carl folgte dem Priester eilends über den Hof, und hieß die Leute vor sich weichen. „Ihr guten Pilgrime – sprach er – wollt ihr hier bei mir bleiben, ich herberge euch gerne; klaget mir euer Leid, so will ich’s büßen, wo ich kann.“ | ||
| - | Da wollte der arme Pabst zu dem König sich kehren, sein Haupt stand zwerch, sein Gesicht scheel; er sprach: „daß mir Gott deiner Hülfe gönne! es ist erst kurze Zeit, daß ich dir zu Rom die Messe sang; damals sah ich noch mit meinen Augen.“ An diesen Worten erkannte König Carl seinen Bruder, erschrak so heftig, daß er zu Boden fallen wollte, und raufte die Haare aus. Die Leute sprangen herzu und hielten ihren Herrn. „Zu deinen Gnaden – klagte | + | Da wollte der arme Pabst zu dem König sich kehren, sein Haupt stand zwerch, sein Gesicht scheel; er sprach: „daß mir Gott deiner Hülfe gönne! es ist erst kurze Zeit, daß ich dir zu Rom die Messe sang; damals sah ich noch mit meinen Augen.“ An diesen Worten erkannte König Carl seinen Bruder, erschrak so heftig, daß er zu Boden fallen wollte, und raufte die Haare aus. Die Leute sprangen herzu und hielten ihren Herrn. „Zu deinen Gnaden – klagte Leo – bin ich hierher gekommen, um deinetwillen hab ich die Augen verloren; weine nicht mehr, lieber Bruder, sondern loben wir Gott seiner großen Barmherzigkeit!“ Da war großer Jammer unter dem Volke, und niemand mochte das Weinen verhalten. |
| - | Als nun der König alles von dem Papst erfahren hatte, sagte er: „deine Augen will ich rächen oder nimmermehr das [[typ:Schwert]] länger führen.“ Er sandte Boten zu Pipin seinem Vater und den Fürsten in Kerlingen. Alle waren ihm willig, die Boten eilten von Lande zu Lande, von Herren zu Mannen; Bauleute und Kaufmänner, | + | Als nun der König alles von dem Papst erfahren hatte, sagte er: „deine Augen will ich rächen oder nimmermehr das Schwert länger führen.“ Er sandte Boten zu Pipin seinem Vater und den Fürsten in Kerlingen. Alle waren ihm willig, die Boten eilten von Lande zu Lande, von Herren zu Mannen; Bauleute und Kaufmänner, |
| Als das Heer so weit gekommen war, daß sie Rom von ferne erblickten, auf dem Mendelberg, da betete der werthe König drei Tag und drei Nacht, daß es den Fürsten leid that, und sie sprachen: wie er so lange ihre Noth ansehen möchte, nun sie so weit gekommen wären? Der König antwortete: „erst müssen wir zu Gott flehen und seinen Urlaub haben, dann können wir sanft streiten; auch bedarf ich eines Dienstmannes in dieser Noth, den sende mir Gott gnädiglich.“ | Als das Heer so weit gekommen war, daß sie Rom von ferne erblickten, auf dem Mendelberg, da betete der werthe König drei Tag und drei Nacht, daß es den Fürsten leid that, und sie sprachen: wie er so lange ihre Noth ansehen möchte, nun sie so weit gekommen wären? Der König antwortete: „erst müssen wir zu Gott flehen und seinen Urlaub haben, dann können wir sanft streiten; auch bedarf ich eines Dienstmannes in dieser Noth, den sende mir Gott gnädiglich.“ | ||
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| Früh am vierten Morgen scholl die Stimme vom Himmel „nicht länger zu warten, sondern auf Rom los zu ziehen; die Rache solle ergehen und Gottes Urtheil sey erfolgt.“ | Früh am vierten Morgen scholl die Stimme vom Himmel „nicht länger zu warten, sondern auf Rom los zu ziehen; die Rache solle ergehen und Gottes Urtheil sey erfolgt.“ | ||
| - | Da bereite man des Königs Fahne. Als das Volk den Berg herab zog, ritt [[vip: | + | Da bereite man des Königs Fahne. Als das Volk den Berg herab zog, ritt [[vip: |
| - | Sieben Tage und sieben Nächte belagerte das Heer Rom und den Lateran, an denen niemand wagte, mit ihnen zu streiten. Den achten Tag schlossen die Römer das Thor auf, und ließen den König ein. Carl saß zu [[typ:Gericht]], die Briefe wurden gelesen, die Schuldigen genannt. Als man sie vorforderte, | + | Sieben Tage und sieben Nächte belagerte das Heer Rom und den Lateran, an denen niemand wagte, mit ihnen zu streiten. Den achten Tag schlossen die Römer das Thor auf, und ließen den König ein. Carl saß zu Gericht, die Briefe wurden gelesen, die Schuldigen genannt. Als man sie vorforderte, |
| Sie zogen in Pancratiusstift, | Sie zogen in Pancratiusstift, | ||
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| Drauf fiel Carl vor dem Altar nieder, und bat um ein Wunder, damit das böse Volk der Römer zum Glauben gebracht würde. Auch forderte er Sanct Peter, den Thürhüter des Himmels, daß er seinen Pabst schauen sollte: „gesund ließ ich ihn in deinem Hause, blind hab ich ihn gefunden; und machst du ihn nicht wieder sehend heut am Tage, so zerstöre ich, deinen Dom, zerbreche deine Stiftung, und fahre heim nach Riflanden.“ | Drauf fiel Carl vor dem Altar nieder, und bat um ein Wunder, damit das böse Volk der Römer zum Glauben gebracht würde. Auch forderte er Sanct Peter, den Thürhüter des Himmels, daß er seinen Pabst schauen sollte: „gesund ließ ich ihn in deinem Hause, blind hab ich ihn gefunden; und machst du ihn nicht wieder sehend heut am Tage, so zerstöre ich, deinen Dom, zerbreche deine Stiftung, und fahre heim nach Riflanden.“ | ||
| - | Da bereitete sich [[vip: | + | Da bereitete sich Pabst Leo, und als er die Beicht ausgesprochen, |
| Carl setzte sein Recht und Gesetz mit der Hülfe des himmlischen Boten, und alle Herren schwuren, es zu halten. Zuerst richtete er Kirchen und Bischöfe, und stiftete ihnen Zehenden und Witthümer. Alsdann verordnete er über die Bauleute, (Bauern): Schwarz oder Grau sollten sie tragen, und nicht anders, einen Spieß daneben, rinderne Schuhe, sieben Ellen zu Hemd und Bruch rauhes Tuches; sechs Tage bei dem Pfluge und der Arbeit, an dem Sonntag zur Kirche gehen, mit der Gerte in der Hand. Wird ein Schwert bei dem Bauern gefunden, so soll er an den Kirchzaun gebunden, und ihm Haut und Haar abgeschlagen werden; trägt er Feindschaft, | Carl setzte sein Recht und Gesetz mit der Hülfe des himmlischen Boten, und alle Herren schwuren, es zu halten. Zuerst richtete er Kirchen und Bischöfe, und stiftete ihnen Zehenden und Witthümer. Alsdann verordnete er über die Bauleute, (Bauern): Schwarz oder Grau sollten sie tragen, und nicht anders, einen Spieß daneben, rinderne Schuhe, sieben Ellen zu Hemd und Bruch rauhes Tuches; sechs Tage bei dem Pfluge und der Arbeit, an dem Sonntag zur Kirche gehen, mit der Gerte in der Hand. Wird ein Schwert bei dem Bauern gefunden, so soll er an den Kirchzaun gebunden, und ihm Haut und Haar abgeschlagen werden; trägt er Feindschaft, | ||
| - | Da wuchs die Ehre und der Name des Königs, seine Feinde besiegte er; Adelhart Fürsten von Apulia ließ er das Haupt abschlagen, und Desiderus Fürst von Sosinnia mußte auf seine Gnade dingen; dessen Tochter Aba nahm sich Carl zur Frauen, und führte sie an den Rhein. Die Westphalen ergaben ihm ihr Land, die [[volk: | + | Da wuchs die Ehre und der Name des Königs, seine Feinde besiegte er; Adelhart Fürsten von Apulia ließ er das Haupt abschlagen, und [[vip: |
| - | Darauf kehrte Carl nach Spanien und Navarra, focht zwei lange Tage, und behauptete die Wahlstatt. Er mußte nun eine Burg, geheißen Arl, [[typ: | + | Darauf kehrte Carl nach Spanien und Navarra, focht zwei lange Tage, und behauptete die Wahlstatt. Er mußte nun eine Burg, geheißen Arl, belagern, länger als sieben Jahre, weil ihnen Wein und Wasser unter der Erde zufuhr: bis endlich der König ihre List gewahrte, und die Gänge abschnitt. Da vermochten sie nicht länger zu streiten, kamen vor das Burgthor, und fochten mit festem Muth. Keiner bot dem andern Friede, und Christen und Heiden wurden so viel unter einander erschlagen, daß es niemand sagen kann. Doch überwand Carl mit Gott, und ließ die Christen in wohlgezierten Särgen bestatten. |
| - | Hierauf nahm er die Burg Gerundo ein, zwang sie mit [[typ:Hunger]], und taufte alle Leute darin. Aber in Gallacia that ihm der Heidenkönig großes Leid, die Christen wurden erschlagen, Carl allein entrann kaum. Noch heute ist der Stein naß, worauf heißweinend der König saß, und Gott seine Sünden klagte: „gnade, o Herr, meiner Seele, und scheide meinen Leib von dieser Welt! nimmer kann ich wieder froh werden.“ Da kam ein [[typ:Engel]], der tröstete ihn: Carl, du bist Gott lieb, und deine Freude kehret schier wieder; sende deine Boten eilends heim, und mahne Frauen und Jungfrauen, daß sie dir deine Ehre wieder gewinnen helfen!“ | + | Hierauf nahm er die Burg Gerundo ein, zwang sie mit Hunger, und taufte alle Leute darin. Aber in Gallacia that ihm der Heidenkönig großes Leid, die Christen wurden erschlagen, Carl allein entrann kaum. Noch heute ist der Stein naß, worauf heißweinend der König saß, und Gott seine Sünden klagte: „gnade, o Herr, meiner Seele, und scheide meinen Leib von dieser Welt! nimmer kann ich wieder froh werden.“ Da kam ein Engel, der tröstete ihn: Carl, du bist Gott lieb, und deine Freude kehret schier wieder; sende deine Boten eilends heim, und mahne Frauen und Jungfrauen, daß sie dir deine Ehre wieder gewinnen helfen!“ |
| - | Die Boten eilten in alle seine Länder, und sammelten die Mägde und Jungfrauen, funfzig tausend und drei, und sechs und sechzig in allem. An einem Ort, geheißen Carles Thal, bereiteten die Mägde männlich sich zur Schlacht. Der Heiden Wartleute nahm es [[typ:Wunder]], woher diese Menge Volkes gekommen war. „Herr – sprachen sie zu ihrem Könige - die Alten haben wir erschlagen, die Jungen sind hergekommen, | + | Die Boten eilten in alle seine Länder, und sammelten die Mägde und Jungfrauen, funfzig tausend und drei, und sechs und sechzig in allem. An einem Ort, geheißen Carles Thal, bereiteten die Mägde männlich sich zur Schlacht. Der Heiden Wartleute nahm es Wunder, woher diese Menge Volkes gekommen war. „Herr – sprachen sie zu ihrem Könige - die Alten haben wir erschlagen, die Jungen sind hergekommen, |
| - | Da erschrak der Heide, seine Weisen riethen, daß er dem Kaiser Geißel gab, sich und sein Volk taufen ließ. So machte Gott die Christen sieghaft ohne Stich und Schlag, und die Mägde erkannten, daß der [[typ:Himmel]] mit ihnen war. | + | Da erschrak der Heide, seine Weisen riethen, daß er dem Kaiser Geißel gab, sich und sein Volk taufen ließ. So machte Gott die Christen sieghaft ohne Stich und Schlag, und die Mägde erkannten, daß der Himmel mit ihnen war. |
| Carl und die Seinen zogen heim. Die heermüden Heldinnen kamen zu einer grünen Wiese, steckten ihre Schäfte auf, und fielen in Kreuzstellung um Gott zu loben. Da blieben sie über Nacht; am andern Morgen grünten, laubten und blühten ihre Schäfte. Davon heißet die Stelle der Schäftenwald, | Carl und die Seinen zogen heim. Die heermüden Heldinnen kamen zu einer grünen Wiese, steckten ihre Schäfte auf, und fielen in Kreuzstellung um Gott zu loben. Da blieben sie über Nacht; am andern Morgen grünten, laubten und blühten ihre Schäfte. Davon heißet die Stelle der Schäftenwald, | ||
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