sagen:grimmds2-438
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| + | ====== Dagobert und Sanct Florentius ====== | ||
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| + | Sprach Florentius, er wollte da bleiben. Also gingen seine Gesellen fürbaß gen [[geo: | ||
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| + | Da erschraken der König und die Königin von Wunder und von Freuden, und alles Volk lief aus gegen dem heiligen Manne, und empfingen ihn gar ehrwürdiglich und fielen zu seinen Füßen, um des Zeichens Willen, das Gott durch ihn gewirkt hatte. Der König aber gab die Gebreite (Ebene) und Stätte, wo Florentius wohnte und nun Haselo liegt, ihm zu eigen, und auch sein selbes Besitzthum zu Kirchheim. Da bat der Heilige noch König Dagobert, daß er ihm sein Ländlin unterschiede (abgrenzte), | ||
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| + | Da sprach der König: was du mit deinem Eselein magst umfahren, bis ich aus dem Bade gehe und meine Kleider anthue, das soll alles zu dir und deiner Wohnung hören. Da wußte Florentius wohl, wie lange der König hätte Gewohnheit im Bade zu sitzen, eilte weg mit seinem Eselein, und fuhr über Berg und Thal, viel mehr und weiter, denn einer möchte gethan haben auf schnellem Pferde in zwei Mal so langer Zeit. Und fuhr wieder zum König, und kam zeitig genug, wie es beredet worden war. | ||
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| + | Und nach Arbogasts Tode ward Florentius einhelliglich von allem Volke, Laien und Pfaffen, zum [[typ: | ||
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