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sagen:grimmds1-209

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     Hilscher’s Zungen-Sünde. S. 200. 201.     Hilscher’s Zungen-Sünde. S. 200. 201.
  
-In Sachsen hatte eine reiche Jungfrau einem schönen, aber armen Jüngling die Ehe verheißen. Dieser, weil er sahe, was kommen würde, da sie reich und nach ihrer Art wankelmütig war, sprach zu ihr, sie werde ihm nicht Glauben halten. Sie fing an sich zu verschwören mit diesen Worten: „wann ich einen andern denn dich nehme, so hole mich der [[wesen:Teufel]] auf der Hochzeit!“ +In [[land:Sachsen]] hatte eine reiche Jungfrau einem schönen, aber armen Jüngling die Ehe verheißen. Dieser, weil er sahe, was kommen würde, da sie reich und nach ihrer Art wankelmütig war, sprach zu ihr, sie werde ihm nicht Glauben halten. Sie fing an sich zu verschwören mit diesen Worten: „wann ich einen andern denn dich nehme, so hole mich der [[wesen:Teufel]] auf der Hochzeit!“ 
  
 Was geschieht? Nach geringer Zeit wird sie anderes Sinnes und verspricht sich einem andern mit Verachtung des ersten Bräutigams, welcher sie ein- oder etliche Mal der Verheißung und des großen Schwurs erinnerte. Aber sie schlug alles in den Wind, verließ den ersten und hielt Hochzeit mit dem andern. Was geschieht? Nach geringer Zeit wird sie anderes Sinnes und verspricht sich einem andern mit Verachtung des ersten Bräutigams, welcher sie ein- oder etliche Mal der Verheißung und des großen Schwurs erinnerte. Aber sie schlug alles in den Wind, verließ den ersten und hielt Hochzeit mit dem andern.
sagen/grimmds1-209.1707859298.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)