sagen:grimmds1-178
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| ====== Der Dachdecker ====== | ====== Der Dachdecker ====== | ||
| - | Ein junger | + | Ein junger Dachdecker sollte sein Meisterstück machen und auf der Spitze eines glücklich fertigen Thurms die Rede halten. Mitten im Spruch aber fing er an zu stocken und rief plötzlich seinem unten unter vielem Volk stehenden Vater zu: „Vater, die Dörfer, Berge und Wälder dort, die kommen zu mir her!“ |
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| - | Da fiel der Vater sogleich nieder auf die Knie und betete für die [[typ: | + | |
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| - | Es soll auch nach ihren Rechten dem Vater zukommen, wenn der Sohn das erstemal vor ihm aufsteigt und anfängt irr zu reden, ihn gleich zu fassen und selbst herabzuwerfen, | + | |
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 259–260, 1816// | + | |
| + | Da fiel der Vater sogleich nieder auf die Knie und betete für die Seele seines Sohns und ermahnte die Leute, ein gleiches zu thun. Bald auch stürzte der Sohn todt herab. | ||
| + | Es soll auch nach ihren Rechten dem Vater zukommen, wenn der Sohn das erstemal vor ihm aufsteigt und anfängt irr zu reden, ihn gleich zu fassen und selbst herabzuwerfen, | ||
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