Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:grimmds1-153

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:grimmds1-153 [2024/01/25 11:47] ewuschsagen:grimmds1-153 [2025/01/30 17:52] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 7: Zeile 7:
     Otmar’s Volkssagen     Otmar’s Volkssagen
  
-Die kleinen [[typ:höhle|Höhlen]] in den Felsen, welche man auf der Südseite des [[region:harz|Harzes]], sonderlich in einigen Gegenden der Grafschaft Hohenstein findet, und die größtentheils so niedrig sind, daß erwachsene Menschen nur hineinkriechen können, theils aber einen räumigen Aufenthaltsort für größere Gesellschaften darbieten, waren einst von [[wesen:zwerg|Zwergen]] bewohnt und heißen nach ihnen noch jetzt Zwerglöcher. +Die kleinen Höhlen in den Felsen, welche man auf der Südseite des [[region:harz|Harzes]], sonderlich in einigen Gegenden der Grafschaft Hohenstein findet, und die größtentheils so niedrig sind, daß erwachsene Menschen nur hineinkriechen können, theils aber einen räumigen Aufenthaltsort für größere Gesellschaften darbieten, waren einst von [[wesen:zwerg|Zwergen]] bewohnt und heißen nach ihnen noch jetzt Zwerglöcher. 
  
 Zwischen [[geo:Walkenried]] und Neuhof in der Grafschaft Hohenstein hatten einst die Zwerge zwei Königreiche. Ein Bewohner jener Gegend merkte einmal, daß seine Feldfrüchte alle Nächte beraubt wurden, ohne daß er den Thäter entdecken konnte. Endlich ging er auf den Rath einer weisen Frau bei einbrechender Nacht an seinem Erbsenfelde auf und ab und schlug mit einem dünnen Stabe über dasselbe in die bloße Luft hinein. Es dauerte nicht lange, so standen einige Zwerge leibhaftig vor ihm. Er hatte ihnen die unsichtbar machenden Nebelkappen abgeschlagen. Zitternd fielen die Zwerge vor ihm nieder und bekannten: daß ihr Volk es sey, welches die Felder der Landesbewohner beraubte, wozu aber die äußerste Noth sie zwänge.  Zwischen [[geo:Walkenried]] und Neuhof in der Grafschaft Hohenstein hatten einst die Zwerge zwei Königreiche. Ein Bewohner jener Gegend merkte einmal, daß seine Feldfrüchte alle Nächte beraubt wurden, ohne daß er den Thäter entdecken konnte. Endlich ging er auf den Rath einer weisen Frau bei einbrechender Nacht an seinem Erbsenfelde auf und ab und schlug mit einem dünnen Stabe über dasselbe in die bloße Luft hinein. Es dauerte nicht lange, so standen einige Zwerge leibhaftig vor ihm. Er hatte ihnen die unsichtbar machenden Nebelkappen abgeschlagen. Zitternd fielen die Zwerge vor ihm nieder und bekannten: daß ihr Volk es sey, welches die Felder der Landesbewohner beraubte, wozu aber die äußerste Noth sie zwänge. 
Zeile 21: Zeile 21:
  
 ---- ----
-{{tag>sagen grimm deutschesagen1 harz walkenried neuhofbadsachsa zwerg höhle diebstahl schatz streit brücke wechselbalg erbse nebelkappe unsichtbar}}+{{tag>sagen grimm deutschesagen1 harz walkenried neuhofbadsachsa zwerg höhle diebstahl schatz streit brücke wechselbalg erbse nebelkappe unsichtbar v2}}
sagen/grimmds1-153.1706179633.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)