sagen:grimmds1-115
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| + | ====== Andreas-Nacht ====== | ||
| + | Goldschmid’s höll. Morpheus. Hamb. 1698. S. 173. 174. | ||
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| + | Es ist Glaube, daß ein Mädchen in der [[zeit: | ||
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| + | Ein schönes Mädchen in Östreich begehrte einmal um Mitternacht, | ||
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| + | Etliche Jahre nach ihrer Verheirathung ging sie einstmals Sonntags, als die Vesper vorbei war, zu ihrer Truhe, etwas hervorzusuchen, | ||
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| + | Sie weiß in der Bestürzung und Angst sich auf keine Ausrede zu besinnen, sondern bekennt frei, es sey derselbe Dolch, den er ihr in jener Nacht hinterlassen, | ||
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| + | Diese Sage wird an verschiedenen Orten von andern Menschen erzählt. Mündlich: von einem Jäger, der seinen Hirschfänger zurückläßt; | ||
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