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sagen:grimmds1-049

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 Also gingen sie miteinander; die Frau merkte darauf, daß er mit einer Ruthe ins Wasser schlug, und sie immer tiefer hinunter gingen, bis sie in eine Stube kamen. In der Stube war niemand als die Schwangere. Der Gefährte that ihr nunmehr das Band von den Augen, führte sie vors Bett und ging, nachdem er sie seiner Frauen anbefohlen, selber hinaus. Hierauf half sie das Kindlein zur Welt befördern, brachte die Kindbetterin zu Bett, badete das Kindlein und verrichtete alle nothwendige Sachen dabei.  Also gingen sie miteinander; die Frau merkte darauf, daß er mit einer Ruthe ins Wasser schlug, und sie immer tiefer hinunter gingen, bis sie in eine Stube kamen. In der Stube war niemand als die Schwangere. Der Gefährte that ihr nunmehr das Band von den Augen, führte sie vors Bett und ging, nachdem er sie seiner Frauen anbefohlen, selber hinaus. Hierauf half sie das Kindlein zur Welt befördern, brachte die Kindbetterin zu Bett, badete das Kindlein und verrichtete alle nothwendige Sachen dabei. 
  
-Aus heimlicher Dankbarkeit warnungsweise hob die Wöchnerin an zur Wehemutter zu sprechen: „ich bin sowohl als ihr ein Christenmensch und entführt worden von einem [[typ:Wassermann]], der mich ausgetauscht hat. Wenn ich nun ein Kind zur Welt bringe, frißt er mirs allemal den dritten Tag; kommet nur am dritten Tag zu eurem Teich, da werdet ihr Wasser in Blut verwandelt sehen. Wenn mein Mann jetzt hereinkommt und euch Geld bietet, so nehmet ja nicht mehr Geld von ihm, als ihr sonst zu kriegen pflegt, sonst dreht er euch den Hals um, nehmt euch ja in Acht.“ +Aus heimlicher Dankbarkeit warnungsweise hob die Wöchnerin an zur Wehemutter zu sprechen: „ich bin sowohl als ihr ein Christenmensch und entführt worden von einem [[wesen:Wassermann]], der mich ausgetauscht hat. Wenn ich nun ein Kind zur Welt bringe, frißt er mirs allemal den dritten Tag; kommet nur am dritten Tag zu eurem Teich, da werdet ihr Wasser in Blut verwandelt sehen. Wenn mein Mann jetzt hereinkommt und euch Geld bietet, so nehmet ja nicht mehr Geld von ihm, als ihr sonst zu kriegen pflegt, sonst dreht er euch den Hals um, nehmt euch ja in Acht.“ 
  
 Indem kam der Mann, zornig und bös aussehend, hinein, sah um sich und befand, daß alles hübsch aufgelaufen, lobete darum die Wehemutter. Hernach warf er einen großen Haufen Geld auf den Tisch, mit den Worten: „davon nehmt euch, so viel ihr wollt.“ Sie aber, gescheidt, antwortete etlichemal: „ich gehre von euch nichts mehr, denn von andern, welches dann ein geringes Geld gewesen, und gebt ihr mir das, hab ich gnug dran; oder ist euch auch das zu viel, verlange ich gar nichts, außer daß ihr mich nach Haus bringet.“  Indem kam der Mann, zornig und bös aussehend, hinein, sah um sich und befand, daß alles hübsch aufgelaufen, lobete darum die Wehemutter. Hernach warf er einen großen Haufen Geld auf den Tisch, mit den Worten: „davon nehmt euch, so viel ihr wollt.“ Sie aber, gescheidt, antwortete etlichemal: „ich gehre von euch nichts mehr, denn von andern, welches dann ein geringes Geld gewesen, und gebt ihr mir das, hab ich gnug dran; oder ist euch auch das zu viel, verlange ich gar nichts, außer daß ihr mich nach Haus bringet.“ 
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