sagen:grimmds1-048
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| + | ====== Der wilde Jäger jagt die Moosleute (Grimm) | ||
| + | Prätorius Weltbeschr. I. 693. 694. aus mündlichen Sagen im saalfeldischen. | ||
| - | //Quellen: // | + | Auf der Heide oder im Holz an dunkeln Örtern, auch in unterirdischen Löchern, hausen Männlein und Weiblein und liegen auf grünem Moos, auch sind sie um und um mit Moos bekleidet. Die Sache ist so bekannt, daß Handwerker und Drechsler sie nachbilden und feilbieten. Diesen |
| - | * //[[autor:grimm|Brüder Grimm]], [[buch:grimmds|Deutsche Sagen]], Band 1, 1816// | + | |
| - | * //[[http://www.zeno.org/ | + | Einmal war ein Bauer aus Arntschgereute nah bei [[geo:saalfeld|Saalfeld]] aufs Gebirg gegangen zu holzen, da jagte der wilde Jäger, unsichtbar, aber so, daß er den Schall und das Hundegebell hörte. Flugs gab dem Bauer sein Vorwitz ein, er wolle mithelfen jagen, hub an zu schreien, wie Jäger thun, verrichtete daneben sein Tagewerk |
| - | * //[[https://de.wikisource.org/wiki/Deutsche_Sagen_(Br%C3%BCder_Grimm,_Band_1)|Wikisource]]// | + | |
| + | Erschrocken lief der Bauer nach Wirbach zum Edelmann von [[geo:Watzdorf]] und erzählte die Sache, der rieth ihm, um seiner Wohlfahrt willen, ja das Fleisch nicht anzurühren, | ||
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| + | //Quelle: [[autor: | ||
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