sagen:grimmds1-003
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| + | ====== Der Berg-Mönch im Harz ====== | ||
| + | Zwei Bergleute arbeiteten immer gemeinschaftlich. Einmal als sie anfuhren und vor Ort kamen, sahen sie an ihrem Geleucht, daß sie nicht genug Öhl zu einer Schicht auf den Lampen hatten. „Was fangen wir da an?“ sprachen sie mit einander, „geht uns das Öhl aus, so daß wir im Dunkeln sollen zu Tag fahren, sind wir gewiß unglücklich, | ||
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| + | Wie sie also besorgt standen, sahen sie ganz fern in der Strecke ein Licht, das ihnen entgegen kam. Anfangs freuten sie sich, als es aber naher kam, erschraken sie gewaltig, denn ein ungeheurer, riesen-großer, | ||
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| + | Dann aber griff er ihr Gezäh und arbeitete ihnen in einer Stunde mehr, als sie selbst in der ganzen Woche bei allem Fleiß herausgearbeitet hätten. Nun sprach er: „sagts keinem Menschen je, daß ihr mich gesehen habt“ und schlug zuletzt mit der Faust links an die Seitenwand; sie that sich aus einander und die Bergleute erblickten eine lange Strecke, ganz von Gold und Silber schimmernd. Und weil der unerwartete Glanz ihre Augen blendete, so wendeten sie sich ab, als sie aber wieder hinschauten, | ||
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| + | Doch blieb ihnen auf ihrem Geleucht das Öhl des Berg-Geistes, | ||
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