sagen:graessesachsena098
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| + | ====== Luther in Orlamünde ====== | ||
| + | S. Greß a. a. O. S. 112 fg. | ||
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| + | Luther predigte nach seiner Rückkehr mit so gutem Erfolge gegen diese Sectirer, daß sie genöthigt wurden, die Stadt zu verlassen. | ||
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| + | Karlstadt zog sich nun auf kurze Zeit in seinen Bauerhof zu Segrehna, einem Dorfe bei Wittenberg, zurück, allein bald begab er sich unter dem Vorwande, die Pfarrstelle zu [[geo: | ||
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| + | Natürlich entstand auch hier in Folge davon auch ebenso Unfriede und Zwietracht in der Gemeine, und Luther begab sich über [[geo: | ||
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| + | Er selbst sagt, er sei froh gewesen, daß man ihn nicht mit Steinen und Koth beworfen habe, denn man habe ihm als Reisesegen die Worte nachgerufen: | ||
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| + | Wegen dieses Benehmens gegen Luther erließ nun der [[vip: | ||
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| + | Man erzählt nun, Luther habe im Zorn gegen die ungastliche Stadt den schweren Fluch gegen dieselbe ausgestoßen, | ||
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| + | Allein obwohl noch heute der auf der Mitte des Weges nach der Stadt befindliche sogenannte Luthersbrunnen versiegt und versandet ist, sodaß viele Bewohner der Stadt von jenem beschwerlichen Wasserholen an Kröpfen litten, so hat doch gegenwärtig jener Fluch, wenn er überhaupt ausgesprochen ward, keine Bedeutung mehr, da die Stadt sich lange schon einer vortrefflichen Wasserleitung erfreut. | ||
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