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sagen:graessesachsena075

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-Das Dorf [[geo:Monstab]], eine Stunde westlich von [[geo:Altenburg]] gelegen, ist sehr alt. Man sagt, es hatten Andächtige dereinst mit Stäben wie die Jacobsbrüder bei Mondschein nach der dortigen [[typ:Kirche]] [[typ:wallfahrt|gewallfahret]] und davon habe es seinen Namen erhalten. Nach andern hat es davon seine Benennung erhalten, daß hier einmal irgendwo ein zur Mahnung oder Weisung dienender [[typ:Stab]] errichtet war. Man erzählt nun auch, daß einst die Einwohner von [[geo:Pegau]] hier ihre Kinder [[typ:taufe|taufen]] ließen und die Kriebitscher diesen einen Weg durch ihre Flur, den Pegauer Taufsteig, gestatten mußten, ja daß ein [[typ:altesweib|greises Weib]] in [[geo:Kriebitzsch|Kriebitsch]] dem Pfarrer Tauchwitz (zwischen 1567–1600) berichtet habe, sie erinnere sich noch selbst, wie aus jener Stadt viele Kindlein nach Monstab getragen worden seien. Auch erzählt man, daß viele Bürger von [[geo:Zwickau]] sich bei hiesiger Kirche begraben ließen. Seit 1445 brannte aber in derselben ein ewiges Licht, welches Johann Tzsahadras auf Romschütz gestiftet hatte, weil ihn bei nächtlicher [[typ:verirren|Irrfahrt]] ein auf dem Kirchthurme plötzlich erschienenes [[typ:Licht]] wieder zurecht gebracht hatte. +Das Dorf [[geo:Monstab]], eine Stunde westlich von [[geo:Altenburg]] gelegen, ist sehr alt. Man sagt, es hatten Andächtige dereinst mit Stäben wie die Jacobsbrüder bei Mondschein nach der dortigen Kirche gewallfahret und davon habe es seinen Namen erhalten. Nach andern hat es davon seine Benennung erhalten, daß hier einmal irgendwo ein zur Mahnung oder Weisung dienender Stab errichtet war. Man erzählt nun auch, daß einst die Einwohner von [[geo:Pegau]] hier ihre Kinder taufen ließen und die Kriebitscher diesen einen Weg durch ihre Flur, den Pegauer Taufsteig, gestatten mußten, ja daß ein greises Weib in [[geo:Kriebitzsch|Kriebitsch]] dem Pfarrer Tauchwitz (zwischen 1567–1600) berichtet habe, sie erinnere sich noch selbst, wie aus jener Stadt viele Kindlein nach Monstab getragen worden seien. Auch erzählt man, daß viele Bürger von [[geo:Zwickau]] sich bei hiesiger Kirche begraben ließen. Seit 1445 brannte aber in derselben ein ewiges Licht, welches Johann Tzsahadras auf Romschütz gestiftet hatte, weil ihn bei nächtlicher Irrfahrt ein auf dem Kirchthurme plötzlich erschienenes Licht wieder zurecht gebracht hatte. 
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 381; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_381.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 381//
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 monstab wallfahrt mond stab pegau taufe altesweib kriebitzsch 1445 licht verirren}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 monstab wallfahrt mond stab pegau taufe altesweib kriebitzsch 1445 licht verirren v2}}
sagen/graessesachsena075.1680294587.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)