sagen:graessesachsena008
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| S. Sachsengrün 1862. S. 35. | S. Sachsengrün 1862. S. 35. | ||
| - | Es waren einmal Abends – es ist noch gar nicht sehr lange her, kaum fünfzig bis sechzig Jahre – in der alten Garküche, die in der Teichgasse zu [[geo: | + | Es waren einmal Abends – es ist noch gar nicht sehr lange her, kaum fünfzig bis sechzig Jahre – in der alten Garküche, die in der Teichgasse zu [[geo: |
| - | Er nahm daher ein großes | + | Er nahm daher ein großes Schlüsselbund von der Wand und ging hinab in den Keller. Er konnte aber die richtige Thür gar nicht finden, lief lange in den Gängen hin und her, endlich aber stand er vor einem Eingang, der ihm der rechte schien. Er probirte seinen Schlüssel, er schloß; der Wirth trat ein, aber fast wäre er erstaunt, als er von Ferne aus dem Gang Licht schimmern sah. Er ging darauf zu und sah nun an einem viereckigen Tische vier Mönche sitzen; die braunen Kutten waren heruntergeschlagen und ihre nackten Köpfe sichtbar. Keiner redete ein Wort, Keiner sah sich nach dem Eindringling um, sie hatten Alle Karten in der Hand und spielten, aber was, konnte der Wirth nicht erkennen, da auf dem Spieltisch nur ein einziges rußiges Lämpchen brannte; sein Licht in der Laterne war aber lange schon verlöscht. Er mochte wohl noch etwas Angst gehabt haben ob der gespenstigen Erscheinung. |
| - | Lange suchte er vergebens von der Stelle zu kommen, denn er war wie angezaubert, | + | Lange suchte er vergebens von der Stelle zu kommen, denn er war wie angezaubert, |
| Der Wirth aber ist nie wieder so weit in seinem Keller gegangen und Andere, welche den bösen Gang suchten, fanden ihn nicht. | Der Wirth aber ist nie wieder so weit in seinem Keller gegangen und Andere, welche den bösen Gang suchten, fanden ihn nicht. | ||
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