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sagen:graessesachsena001

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     Heusinger, Sagen und Geschichten aus den Sachsenländern. Leipz. (1856) S. 128.     Heusinger, Sagen und Geschichten aus den Sachsenländern. Leipz. (1856) S. 128.
  
-Als im J. 1306((Richtiger ist die Jahreszahl 1295, denn in diesem Jahre zu [[zeit:Weihnachten]] war er hier um sich mit dem sich hier aufhaltenden [[vip:adolfvonnassau|Kaiser Adolf von Nassau]] zu vergleichen: sein Retter war ein Freiberger, kein Altenburger (s. Wegele, Friedrich d. Freudige S. 214. Löbe in d. Mittheil. d. Gesch. Ges. d. Osterl. Bd. I.).)) Markgraf Friedrich einige Zeit sein Hoflager in [[geo:Altenburg]] hielt, waren von der kaiserlichen Parthei [[typ:Mörder]] gedungen, die dem Markgrafen bei einem Gastmahle in Schwarzen Bären auf dem [[typ:markt|Markte]] den Garaus machen sollten. Den Schimpf, den damals ein altadeliges Geschlecht auf sich lud, machte ein Altenburger Bürger, Namens Kornschreiber, mit seinem [[typ:blut|Blute]] gut. In dem Augenblicke nämlich, als einer der Verräther einen Streich nach des Markgrafen Kopf that, wurde er von dem Altenburger aufgefangen, so daß diesem zwar die Hand abgehauen ward, Herr Friedrich aber unversehrt aus dem Gedränge kam. Die abgehauene Hand aber nebst dem Roß, dem eigentlichen fürstlichen [[typ:Wappen]], führt die Stadt noch bis heute.+Als im J. 1306((Richtiger ist die Jahreszahl 1295, denn in diesem Jahre zu [[zeit:Weihnachten]] war er hier um sich mit dem sich hier aufhaltenden [[vip:adolfvonnassau|Kaiser Adolf von Nassau]] zu vergleichen: sein Retter war ein Freiberger, kein Altenburger (s. Wegele, Friedrich d. Freudige S. 214. Löbe in d. Mittheil. d. Gesch. Ges. d. Osterl. Bd. I.).)) [[vip:friedrichderfreidige|Markgraf Friedrich]] einige Zeit sein Hoflager in [[geo:Altenburg]] hielt, waren von der kaiserlichen Parthei Mörder gedungen, die dem Markgrafen bei einem Gastmahle in Schwarzen Bären auf dem Markte den Garaus machen sollten. Den Schimpf, den damals ein altadeliges Geschlecht auf sich lud, machte ein Altenburger Bürger, Namens Kornschreiber, mit seinem Blute gut. In dem Augenblicke nämlich, als einer der Verräther einen Streich nach des Markgrafen Kopf that, wurde er von dem Altenburger aufgefangen, so daß diesem zwar die Hand abgehauen ward, Herr Friedrich aber unversehrt aus dem Gedränge kam. Die abgehauene Hand aber nebst dem Roß, dem eigentlichen fürstlichen Wappen, führt die Stadt noch bis heute.
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 305; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_305.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 305//
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 altenburg 1295 weihnachten wappen mörder verrat blut hand}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 altenburg 1295 weihnachten wappen mörder verrat blut hand adolfvonnassau friedrichderfreidige v2}}
  
  
sagen/graessesachsena001.1680001885.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)