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sagen:graessesachsen885

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     Gräve im N. Laus. Mag. 1838. S. 137. u. in s. Sagen S. 79.     Gräve im N. Laus. Mag. 1838. S. 137. u. in s. Sagen S. 79.
  
-Wenn man von [[geo:Milkwitz]] über [[geo:Nebelschütz]] nach [[geo:kamenz|Camenz]] geht, erblickt man nicht weit von erstgedachtem Orte in einer mit Laubholz bewachsenen Vertiefung einen über 8 Ellen hohen Granitsteinblock in [[typ:frosch|Froschgestalt]]. Von diesem erzählt man, es habe einst kurz nach der Einführung des Christenthums hier in dieser Gegend ein [[typ:heiden|heidnischer]] [[typ:Zauberer]] gehaust, der ein arger Feind der neuen Lehre gewesen. +Wenn man von [[geo:Milkwitz]] über [[geo:Nebelschütz]] nach [[geo:kamenz|Camenz]] geht, erblickt man nicht weit von erstgedachtem Orte in einer mit Laubholz bewachsenen Vertiefung einen über 8 Ellen hohen Granitsteinblock in Froschgestalt. Von diesem erzählt man, es habe einst kurz nach der Einführung des Christenthums hier in dieser Gegend ein heidnischer [[wesen:Zauberer]] gehaust, der ein arger Feind der neuen Lehre gewesen. 
  
-Einst ward in [[typ:sturm|stürmischer]] Novembernacht an seine Hütte geklopft und mit den Worten: Gelobt sei Jesus Christ! um Nachtherberge gebeten. Darüber [[typ:wut|erboste]] sich der Heide dermaßen, daß er hinausstürzte, und den vor der Thüre stehenden Fremden mit Stockschlägen wegtrieb. Dieser aber antwortete: „ich gehe mit Gott, Du aber sollst als ein Zeichen der Unwirthlichkeit immer hier bleiben“. Damit berührte er ihn mit seinem Stabe und gab ihm diese steinerne Gestalt, die er noch heute trägt. +Einst ward in stürmischer Novembernacht an seine Hütte geklopft und mit den Worten: Gelobt sei Jesus Christ! um Nachtherberge gebeten. Darüber erboste sich der Heide dermaßen, daß er hinausstürzte, und den vor der Thüre stehenden Fremden mit Stockschlägen wegtrieb. Dieser aber antwortete: „ich gehe mit Gott, Du aber sollst als ein Zeichen der Unwirthlichkeit immer hier bleiben“. Damit berührte er ihn mit seinem Stabe und gab ihm diese steinerne Gestalt, die er noch heute trägt. 
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 293; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_293.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 293//
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 oberlausitz nebelschütz frosch sturm heiden zauberer wut fluch}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 v2a}}
  
  
sagen/graessesachsen885.1681593745.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)