Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:graessesachsen830

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:graessesachsen830 [2023/04/15 22:27] ewuschsagen:graessesachsen830 [2025/01/30 17:52] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 1: Zeile 1:
 [[sagen:graessesachsen829|<<< zurück]] |  [[sagen:graessesachsen829|<<< zurück]] | 
-[[capitel:graessesachsen2|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 2]] | +**[[capitel:graessesachsen2|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 2]]** 
 [[sagen:graessesachsen831| weiter >>>]] [[sagen:graessesachsen831| weiter >>>]]
  
Zeile 9: Zeile 9:
 Dem Portal des Klosterhofes [[kirche:Marienthal]] gegenüber an der Fahrstraße nach [[geo:Altstadt]] zu befindet sich eine hohe runde Säule von Sandstein, welche an ihrem viereckigen Piedestal ganz unleserliche Schriftzüge enthält. Ueber die Entstehung derselben geht folgende Sage im Munde des Volkes.  Dem Portal des Klosterhofes [[kirche:Marienthal]] gegenüber an der Fahrstraße nach [[geo:Altstadt]] zu befindet sich eine hohe runde Säule von Sandstein, welche an ihrem viereckigen Piedestal ganz unleserliche Schriftzüge enthält. Ueber die Entstehung derselben geht folgende Sage im Munde des Volkes. 
  
-Es habe einst ein sehr zorniges [[typ:Gewitter]] drei Tage über dem Kloster gestanden, ohne sich zu zertheilen, da hätten die [[typ:nonne|Nonnen]] geglaubt, es müsse eine unter ihnen sein, welcher der Himmel zürne, nach gegenseitigem Befragen unter ihnen habe es sich ergeben, daß eine junge unlängst erst eingekleidete zum Klosterleben gezwungene [[typ:Nonne]] vor ihrer Einführung in’s Kloster gesagt habe: „ehe sie in’s Kloster ginge, solle sie doch das Donnerwetter erschlagen!“ Sie wurde sogleich aus dem Kloster geführt und soll an dieser Stelle niedergeknieet haben, um zu beten, aber sogleich von einem [[typ:blitz|Blitzstrahl]] getödtet worden sein.+Es habe einst ein sehr zorniges Gewitter drei Tage über dem Kloster gestanden, ohne sich zu zertheilen, da hätten die Nonnen geglaubt, es müsse eine unter ihnen sein, welcher der Himmel zürne, nach gegenseitigem Befragen unter ihnen habe es sich ergeben, daß eine junge unlängst erst eingekleidete zum Klosterleben gezwungene Nonne vor ihrer Einführung in’s Kloster gesagt habe: „ehe sie in’s Kloster ginge, solle sie doch das Donnerwetter erschlagen!“ Sie wurde sogleich aus dem Kloster geführt und soll an dieser Stelle niedergeknieet haben, um zu beten, aber sogleich von einem Blitzstrahl getödtet worden sein.
  
 //Quelle:  //Quelle: 
-[[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. S. 226, Zweite verbesserte und vermehrte Auflage, 1874 [[https://de.wikisource.org/wiki/Wahrzeichen_der_Stadt_Zittau|de.wikisource.org]]//+[[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. S. 226, Zweite verbesserte und vermehrte Auflage, 1874//
 ---- ----
-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 moraweck sachsen altstadt marienthal nonne gewitter blitz}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 moraweck sachsen altstadt marienthal nonne gewitter blitz v2}}
  
sagen/graessesachsen830.1681590468.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)