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sagen:graessesachsen828

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     Moraweck, Zittauer Denksteine S. 17.     Moraweck, Zittauer Denksteine S. 17.
  
-Nördlich an der Mauer neben dem Eingang in’s Wohngebäude des Gutes Kleinporitzsch erblickt man einen großen [[typ:Hund]] in Stein gehauen, welcher den treuen Gefährten bedeuten soll, der nach einer Volkssage das kühne Mädchen begleitete, die an einem Spätabend es auf eine [[typ:Wette]] wagte, am [[typ:Galgen]] zu [[geo:Zittau]] eine Gabel oder [[typ:spindel|Spille]] einzustecken, oder nach Andern mit Kreide 3 Kreuze an die Galgenthür zu schreiben, dort aber im Kloster zu den dürren Brüdern, wie man früher scherzweise den [[typ:Galgen]] nannte, [[typ:Räuber]] fand und selbigen ein an der Galgenthür angebundenes [[typ:Pferd]] nahm, sich darauf schwang, es mit dem Haarbiegel regierte und so heimbrachte. +Nördlich an der Mauer neben dem Eingang in’s Wohngebäude des Gutes Kleinporitzsch erblickt man einen großen Hund in Stein gehauen, welcher den treuen Gefährten bedeuten soll, der nach einer Volkssage das kühne Mädchen begleitete, die an einem Spätabend es auf eine Wette wagte, am Galgen zu [[geo:Zittau]] eine Gabel oder Spille einzustecken, oder nach Andern mit Kreide 3 Kreuze an die Galgenthür zu schreiben, dort aber im Kloster zu den dürren Brüdern, wie man früher scherzweise den Galgen nannte, Räuber fand und selbigen ein an der Galgenthür angebundenes Pferd nahm, sich darauf schwang, es mit dem Haarbiegel regierte und so heimbrachte. 
  
-Die sie bis zu Hause verfolgenden [[typ:Räuber]] soll der erwähnte [[typ:Hund]] zerstreut haben. +Die sie bis zu Hause verfolgenden Räuber soll der erwähnte Hund zerstreut haben. 
  
-Ein hölzernes [[typ:Pferd]], auch in nach damaliger Tracht gekleidetes Mädchen in halber Naturgröße befand sich an einer Wand auf dem Saale des Wohnhauses noch zu des damaligen Besitzers, eines gewissen Adlers Zeit (1686) abgebildet und ist erst bei’m Brande des Gutes unter dem Besitzer Grusche mit verloren gegangen.+Ein hölzernes Pferd, auch in nach damaliger Tracht gekleidetes Mädchen in halber Naturgröße befand sich an einer Wand auf dem Saale des Wohnhauses noch zu des damaligen Besitzers, eines gewissen Adlers Zeit (1686) abgebildet und ist erst bei’m Brande des Gutes unter dem Besitzer Grusche mit verloren gegangen.
  
 //Anmerkungen: Eine ähnliche Geschichte wird von einer Jungfrau zu Brieg erzählt in d. Curiositäten Bd. V. S. 466 sq. u. mein Preuß. Sagenb. Bd. II. S. 225. fgg.// //Anmerkungen: Eine ähnliche Geschichte wird von einer Jungfrau zu Brieg erzählt in d. Curiositäten Bd. V. S. 466 sq. u. mein Preuß. Sagenb. Bd. II. S. 225. fgg.//
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]]. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 225. [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_225.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]]. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 225//
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sagen/graessesachsen828.1681590385.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)