sagen:graessesachsen806
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| - | | + | Gräve S. 56 sq. |
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| - | Der von den Deutschen zu den [[volk:sorben|Wenden]] gekommene | + | Sowohl die böse Frau als das [[wesen:Holzweibchen]] hat eine große Aehnlichkeit mit der uns schon bekannten |
| - | Bei [[geo:bautzen|Budissin]] in der Gegend des sogenannten Götterberges zieht der Pan Dietrich über den [[region: | + | Wer es häßlich nennt oder gar verspottet, den haucht es an, wovon er Beulen und Geschwüre im Gesichte bekommt, oder [[wesen:aufhucker|hockt]] ihm, wenn er sich entfernt hat, auf, wovon er lahm wird. Wer es aber lobt oder ihm gar Geschenke reicht, dem vergilt es solche wiederum, schenkt ihm Gespinste oder Strickwaaren, |
| - | Wenn man von dem ohngefähr 1½ Stunde von [[geo: | + | Einst hütete eine Kuhhirtin am Buschrande das Vieh und spann, da bittet ein Buschweibchen sie zu kämmen, wofür sie ihr auch eine Spille vollspinnen wolle: Beides geschied. Als nun des Abends die Hirtin das Garn abweist |
| - | Im Leben ging ihm Alles nach Wunsch und Willen, allein nach dem Tode folgte die [[typ: | + | Ueberhaupt durfte man bei solchen öfters als Geschenk von ihnen gewährten Knäulen nicht das Ende aufsuchen, weil es dann bald zu finden war während der Knaul, ohne daß darnach geforscht wurde, fortwährend aushielt. Ein gleicher Dienst wurde von einem andern |
| - | Daß er sich zuweilen auf dem Löbauer Berge sehen läßt, wissen wir, ([[sagen:793_der_wilde_jaeger_bei_loebau|s. Nr. 793]]), allein in einem Holze, unweit Teuplitz bei Muskau, hat der Baron von Reibnitz noch im Jahre 1799 mit seinem Jäger Stäglich den dort sehr bekannten Nachtjäger verfolgt, und ohne etwas zu sehen, Roßtritte, Hundegebell, | + | Ein am Forste bei [[geo:Spitzkunnersdorf]] pflügender Bauer sieht einst die Buschweibchen eifrig |
| - | In einer andern Gegend der Lausitz wird der [[typ:wilderjäger|wilde Jäger]] auch der Schömbrich genannt, wahrscheinlich im verdorbenen Volksdialect von einem bösen Gutsbesitzer aus dem Geschlechte derer [[familie:vonschönberg|von Schönberg]], gerade wie man unter demselben auch einen andern berüchtigten [[typ: | + | // |
| - | Andere denken sich unter ihm den einstigen Besitzer einer Burg auf dem Hutberge bei Schönau, Bernhard von Biberstein((S. Preusker, Blicke in die vaterl. Vorzeit Bd. I. S. 141.)) (1228), den angeblichen Gründer von [[geo: | + | ---- |
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| - | Nach einer andern Lausitzer Sage((S. Wolf, Zeitschr. f. Deutsche Myth. Bd. III. S. 112. fg.)) wäre der [[vip: | ||
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sagen/graessesachsen806.1681584694.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
