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sagen:graessesachsen789

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 Zwischen [[geo:Irgersdorf]] und [[geo:Wilthen]] liegt hart an der Straße ein quellender mit einem grünen Pflanzenteppiche bedeckter Sumpf, der immer frisches Wasser hat und niemals zufriert. Dorthin ist früher immer eine [[wesen:weissefrau|weiße „wilde Frau“]] allabendlich trinken gegangen. Sie kam vom Pichow-(?) Berge herab und ging dann wieder auf dem Quersteige, der von der Wilthener Seite bis auf die Spitze des Berges führt, zurück, um daselbst auf einem Raine, der wie ein gemachtes Bette gestaltet ist, zu übernachten.  Zwischen [[geo:Irgersdorf]] und [[geo:Wilthen]] liegt hart an der Straße ein quellender mit einem grünen Pflanzenteppiche bedeckter Sumpf, der immer frisches Wasser hat und niemals zufriert. Dorthin ist früher immer eine [[wesen:weissefrau|weiße „wilde Frau“]] allabendlich trinken gegangen. Sie kam vom Pichow-(?) Berge herab und ging dann wieder auf dem Quersteige, der von der Wilthener Seite bis auf die Spitze des Berges führt, zurück, um daselbst auf einem Raine, der wie ein gemachtes Bette gestaltet ist, zu übernachten. 
  
-Oft hat man diese wilde Frau rufen hören: „Ewiger Durst.“ Einst nöthigte sie eine ihr begegnende [[typ:Magd]], sie zu kämmen und zu lausen und belohnte sie dann mit einer Schürze voll trocknen Laubes, das die Magd leider weg warf, denn zu Hause angekommen hatte sich ein am Schürzenband hängen gebliebenes Blatt in pures Gold verwandelt. +Oft hat man diese wilde Frau rufen hören: „Ewiger Durst.“ Einst nöthigte sie eine ihr begegnende Magd, sie zu kämmen und zu lausen und belohnte sie dann mit einer Schürze voll trocknen Laubes, das die Magd leider weg warf, denn zu Hause angekommen hatte sich ein am Schürzenband hängen gebliebenes Blatt in pures Gold verwandelt. 
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 186; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_186.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 186//
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 oberlausitz wilthen irgersdorf quelle weissefrau durst qual hebamme magd irgersdorf moor fluch laub lohn gold}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 oberlausitz wilthen irgersdorf quelle weissefrau durst qual hebamme magd irgersdorf moor fluch laub lohn gold v2}}
  
  
sagen/graessesachsen789.1706193809.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)