sagen:graessesachsen758
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| + | ====== Der schwarze Hund zu Budissin ====== | ||
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| + | Gräve im Lausitz. Mag. 1838. S. 127 etc. u. Lausitz. Volkss. S. 27 sq. | ||
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| + | Sein Ursprung wird folgendermaßen angegeben. Im [[zeit: | ||
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| + | Als er nun ein Tages die Sache, nach seiner Art, wieder recht toll betrieben hatte, schwang er sich nach genossener Abendmahlzeit von Meth berauscht auf sein Roß und sprengte in toller Wuth zum Lauenthore hinaus. Da fiel plötzlich aus dem wunderlich umflorten Wolkenhimmel eine [[ding: | ||
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| + | Der Gaul aber wurde von Niemandem mehr gesehen, und man sagt, es sei ein böser Höllengeist gewesen, der in dieser Gestalt den Grafen geholt habe, welcher auch verdammt sei, bisweilen als Hund den Menschen zu erscheinen. Ein vor einigen 60 Jahren bekanntes Bänkelsängerlied gedenkt seiner in Folgendem: | ||
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| + | Der schwarze Hund, den man hier schaut,\\ | ||
| + | War böhm’scher Graf mit Haar und Haut,\\ | ||
| + | Des Schicksals Lust macht ihn zum Hund,\\ | ||
| + | Wau, wau! bellt er bis diese Stund’.\\ | ||
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| + | //Quelle: [[autor: | ||
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sagen/graessesachsen758.1681236416.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
