sagen:graessesachsen706
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| - | Es war mitten im kältesten [[zeit:Winter]], als zu Oberbrambach | + | Es war mitten im kältesten |
| - | Drei [[typ:Gulden]] setze er zum [[typ:Lohn]], wenn einer zwei [[lex: | + | Drei Gulden setze er zum Lohn, wenn einer zwei [[lex: |
| - | Aber die [[typ:Jungfrau]] flog dahin, den Hügel hinan, wie wenn sie Schwingen hätte. Das Gehen im [[typ:Schnee]] aber machte sie müde, und sie setzte sich eine Weile auf die Schränkstangen nieder, um auszuruhen. Bald schlossen sich ihre Augenlider, sie [[typ: | + | Aber die Jungfrau flog dahin, den Hügel hinan, wie wenn sie Schwingen hätte. Das Gehen im Schnee aber machte sie müde, und sie setzte sich eine Weile auf die Schränkstangen nieder, um auszuruhen. Bald schlossen sich ihre Augenlider, sie schlief ein, um nicht wieder zu erwachen. Am andern Morgen fand man sie – erdrosselt. Ihr Liebster zog, wie die Sage berichtet, in den Türkenkrieg. Auf der Stelle aber, wo das Mädchen den Tod fand, steht noch heutigen Tages ein [[ding:suehnekreuz|steinernes Kreuz]], da sie auch dort begraben sein soll. |
| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 98; [[https:// | + | // |
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sagen/graessesachsen706.1682493419.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
