Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:graessesachsen688

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:graessesachsen688 [2023/04/12 18:00] ewuschsagen:graessesachsen688 [2025/01/30 17:51] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 1: Zeile 1:
 [[sagen:graessesachsen687|<<< zurück]] |  [[sagen:graessesachsen687|<<< zurück]] | 
-[[capitel:graessesachsen2|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 2]] | +**[[capitel:graessesachsen2|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 2]]** 
 [[sagen:graessesachsen689| weiter >>>]] [[sagen:graessesachsen689| weiter >>>]]
  
Zeile 7: Zeile 7:
     Nach mündlicher Ueberlieferung bearbeitet von Julius Schanz.     Nach mündlicher Ueberlieferung bearbeitet von Julius Schanz.
  
-Es war einmal in einem [[region:vogtland|voigtländischen]] Dorfe ein reicher und [[typ:klugheit|gelehrter]] [[typ:Bauer]], dem unter vielen Eigenheiten reicher und gelehrter Leute auch die eigen war, daß er sich und sein Eigenthum mit eigenen Namen benannte und es gern hatte, wenn ihm die Leute diese nachsagten. Er selbst hieß: der ewige Heiland, seine Frau: seine Beilage, die Katze: Agatius, das Licht: der heilige Geist, die Scheune: Philippi Jakobi u. s. w. +Es war einmal in einem [[region:vogtland|voigtländischen]] Dorfe ein reicher und gelehrter Bauer, dem unter vielen Eigenheiten reicher und gelehrter Leute auch die eigen war, daß er sich und sein Eigenthum mit eigenen Namen benannte und es gern hatte, wenn ihm die Leute diese nachsagten. Er selbst hieß: der ewige Heiland, seine Frau: seine Beilage, die Katze: Agatius, das Licht: der heilige Geist, die Scheune: Philippi Jakobi u. s. w. 
  
-Einstmals war der Knecht am frühen Morgen mit dem heiligen Geiste auf dem Stallboden und schnitt Häcksel. Da kam Agatius und nahm ihm den heiligen Geist aus der [[typ:Laterne]] und lief damit fort nach Philippi Jakobi. Das [[typ:Stroh]] in Philippi Jakobi aber fing [[typ:Feuer]] und begann lichterloh zu brennen. Schnell lief der [[typ:Knecht]] zum ewigen Heiland, der noch in den Federn lag, und rief ihm zu:+Einstmals war der Knecht am frühen Morgen mit dem heiligen Geiste auf dem Stallboden und schnitt Häcksel. Da kam Agatius und nahm ihm den heiligen Geist aus der Laterne und lief damit fort nach Philippi Jakobi. Das Stroh in Philippi Jakobi aber fing Feuer und begann lichterloh zu brennen. Schnell lief der Knecht zum ewigen Heiland, der noch in den Federn lag, und rief ihm zu:
  
 Ewiger Heiland, steh’ auf mit Deiner Beilage,\\ Ewiger Heiland, steh’ auf mit Deiner Beilage,\\
Zeile 17: Zeile 17:
 Steh auf: Philippi Jakobi brennt.\\ Steh auf: Philippi Jakobi brennt.\\
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 79; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_079.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, Version vom 1.8.2018]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 79//
 ---- ----
-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 schanz vogtland bauer klugheit knecht laterne stall feuer stroh bett}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 schanz vogtland bauer klugheit knecht laterne stall feuer stroh bett v2}}
  
  
sagen/graessesachsen688.1681315255.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)