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sagen:graessesachsen681

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-Im [[geo:syrau|Syrauer]] Walde erblickt man bei Tage und bei Nacht zuweilen ein [[typ:Gespenst]] in Bauerkleidern, welches gewöhnlich eine [[typ:pfeife|Tabakspfeife]] in der Hand trägt, aber wenn es gegrüßt wird, nicht zu danken pflegt. Es ist dieses der ruhelos herumgehende Geist eines Bauers aus [[geo:Syrau]], der im letzten Franzosenkriege französisches Soldatengut unter Escorte nach [[geo:Plauen]] fahren mußte. Die raubgierigen Soldaten suchten ihn durch Schimpfreden und Mißhandlungen zu veranlassen, sich zu entfernen, um sich seines [[typ:wagen|Wagens]] und seiner Pferde auf leichte Weise zu bemächtigen, da er aber ihre Absicht merkte, so ließ er sich durch nichts bewegen, sein Geschirr zu verlassen. Da [[typ:erschlagen|schlugen]] ihn die Barbaren todt, ließen ihn liegen und fuhren mit seinem Eigenthum auf und davon, sein [[typ:Geist]] aber hat im [[typ:grab|Grabe]] [[typ:ruhelos|keine Ruhe]] und sucht noch heute seinen verlorenen Wagen und Pferde.+Im [[geo:syrau|Syrauer]] Walde erblickt man bei Tage und bei Nacht zuweilen ein Gespenst in Bauerkleidern, welches gewöhnlich eine Tabakspfeife in der Hand trägt, aber wenn es gegrüßt wird, nicht zu danken pflegt. Es ist dieses der ruhelos herumgehende Geist eines Bauers aus Syrau, der im letzten Franzosenkriege französisches Soldatengut unter Escorte nach [[geo:Plauen]] fahren mußte. Die raubgierigen Soldaten suchten ihn durch Schimpfreden und Mißhandlungen zu veranlassen, sich zu entfernen, um sich seines Wagens und seiner Pferde auf leichte Weise zu bemächtigen, da er aber ihre Absicht merkte, so ließ er sich durch nichts bewegen, sein Geschirr zu verlassen. Da schlugen ihn die Barbaren todt, ließen ihn liegen und fuhren mit seinem Eigenthum auf und davon, sein Geist aber hat im Grabe keine Ruhe und sucht noch heute seinen verlorenen Wagen und Pferde.
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 74; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_074.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, Version vom 1.8.2018]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 74//
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 vogtland syrau wagen bauer pfeife ruhelos erschlagen diebstahl mord}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 vogtland syrau wagen bauer pfeife ruhelos erschlagen diebstahl mord v2}}
  
  
sagen/graessesachsen681.1681315082.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)