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sagen:graessesachsen625

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 ====== Die Christmette in der Todtenkirche zu Elsterberg ====== ====== Die Christmette in der Todtenkirche zu Elsterberg ======
  
-((Eine ähnliche Sage erzählen die [[autor:grimm|Gebrüder Grimm]] in ihren [[sagen:grimmds1-176|Deutschen Sagen. Bd. I. Nr. 176]] von der Geisterkirche in der Stadt Hof und ich in meinem Sagenbuche des Preußischen Staates Bd. II. S. 647. von der Stadt Landsberg. Ey, Harzmärchenbuch (Stade 1862) S. 208 berichtet sie von der Wildemännerkirche und weiter unten kommt eine ähnliche unter den Lausitzer Sagen von der Stadt [[geo:Bautzen]] vor.))+((Eine ähnliche Sage erzählen die [[autor:grimm|Gebrüder Grimm]] in ihren [[sagen:grimmds1-176|Deutschen Sagen. Bd. I. Nr. 176]] von der Geisterkirche in der Stadt Hof und ich in meinem Sagenbuche des Preußischen Staates Bd. II. S. 647. von der Stadt Landsberg. [[autor:augustey|Ey]], Harzmärchenbuch (Stade 1862) S. 208 berichtet sie von der [[sagen:die_christmesse_in_der_wildemaenner_kirche_ey|Wildemännerkirche]] und weiter unten kommt eine ähnliche unter den Lausitzer Sagen von der Stadt [[geo:Bautzen]] vor.))
     S. Köhler, Aberglauben etc. im Voigtlande. S. 530.     S. Köhler, Aberglauben etc. im Voigtlande. S. 530.
  
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 Da bemerkte der Bürger zu seinem Erstaunen, daß die Kirche schon um 10 Uhr hell erleuchtet war. Er legte sein Mehl ab, ging hin zur Kirche, wagte sich zur Thüre herein und erblickte in der Kirche eine Menge Verstorbene, die das Lied sangen „Herr Jesu Christ, wahrer Mensch und Gott.“ Unter diesen Wesen mit hohläugigen, bleichen Gesichtern, bemerkte er in größter Nähe seinen vor einem halben Jahre verstorbenen Gevatter. Zu diesem setzte sich der Bürger und sang mit. Nach einer Weile gab ihm der verstorbene Gevatter einen Wink mit dem Finger. Der Bürger verstand den Wink, er entfernte sich und als er aus der Thüre trat und die Kirche schloß, geschah ein starker Knall und Alles war verschwunden und finster.  Da bemerkte der Bürger zu seinem Erstaunen, daß die Kirche schon um 10 Uhr hell erleuchtet war. Er legte sein Mehl ab, ging hin zur Kirche, wagte sich zur Thüre herein und erblickte in der Kirche eine Menge Verstorbene, die das Lied sangen „Herr Jesu Christ, wahrer Mensch und Gott.“ Unter diesen Wesen mit hohläugigen, bleichen Gesichtern, bemerkte er in größter Nähe seinen vor einem halben Jahre verstorbenen Gevatter. Zu diesem setzte sich der Bürger und sang mit. Nach einer Weile gab ihm der verstorbene Gevatter einen Wink mit dem Finger. Der Bürger verstand den Wink, er entfernte sich und als er aus der Thüre trat und die Kirche schloß, geschah ein starker Knall und Alles war verschwunden und finster. 
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 29; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_029.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 29//
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 elsterberg weizen mühle mehl friedhof kirche spuk mette}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 elsterberg weizen mühle mehl friedhof kirche spuk mette v2}}
  
  
sagen/graessesachsen625.1705567870.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)