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sagen:graessesachsen596

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-Auch über Gespenster auf dem [[burg:festung_königstein|Königstein]] ist noch einiges nachzutragen. Bekanntlich wurde in der Nähe der sogenannten Königsnase der Schwindler Baron Klettenberg i. J. 1720 [[typ:köpfen|geköpft]]. Bei dem diese Begebenheit heute noch an jener Stelle bezeichnenden Denkstein ist es Nachts nicht geheuer, da läßt sich der [[typ:Geist]] dieses Mannes in der Tracht jener Zeit noch zuweilen sehen. +Auch über Gespenster auf dem [[burg:festungkönigstein|Königstein]] ist noch einiges nachzutragen. Bekanntlich wurde in der Nähe der sogenannten Königsnase der Schwindler Baron Klettenberg i. J. 1720 geköpft. Bei dem diese Begebenheit heute noch an jener Stelle bezeichnenden Denkstein ist es Nachts nicht geheuer, da läßt sich der Geist dieses Mannes in der Tracht jener Zeit noch zuweilen sehen. 
  
-Damit aber hat eine andere Erscheinung nichts zu schaffen, welche Viele beobachtet haben. Wenn man den sogenannten Luisenweg nach der Festung heraufkommt, da sieht man um [[zeit:Mitternacht]] vor derselben auf dem Plateau einen ungeheuer langen Mann in dunklem Mantel mit einem Schlapphute stehen und sich umsehen, derselbe zeigt sich auch in der in das Innere führenden Appareille und geht dann oben regelmäßig um die [[typ:Kirche]] herum, worauf er verschwindet, gesprochen hat er aber noch mit Niemandem, beim Anrufen hält er nicht Stand, sondern ist plötzlich weg, zeigt sich aber gleich wieder an einer entfernten Stelle. +Damit aber hat eine andere Erscheinung nichts zu schaffen, welche Viele beobachtet haben. Wenn man den sogenannten Luisenweg nach der Festung heraufkommt, da sieht man um Mitternacht vor derselben auf dem Plateau einen ungeheuer langen Mann in dunklem Mantel mit einem Schlapphute stehen und sich umsehen, derselbe zeigt sich auch in der in das Innere führenden Appareille und geht dann oben regelmäßig um die Kirche herum, worauf er verschwindet, gesprochen hat er aber noch mit Niemandem, beim Anrufen hält er nicht Stand, sondern ist plötzlich weg, zeigt sich aber gleich wieder an einer entfernten Stelle. 
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 550; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_550.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 550//
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sagen/graessesachsen596.1678106146.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)