sagen:graessesachsen590
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| - | Sie entdeckte sich nun ihrer Dienstherrin und am Mittag begannen beide zu graben. Jene überließ jedoch bald die beschwerliche Arbeit der Gräßler, indem sie sich neben derselben hinlegte. Nach längerem Graben kam diese mit dem [[typ:Spaten]] auf einen breiten Stein, der bei dem Berühren des Eisens wie Kettengeklirr tönte. Das Mädchen erhob den [[typ:Stein]], erblickte darunter ein Kästchen von Eisen, etwa ½ E. lang und 1½ E. breit, erhielt aber gleichzeitig von ihrer Dienstherrin einen Schlag auf’s Kreuz, so daß sie sich umsah. In diesem Augenblicke entstand ein heftiges | + | Sie entdeckte sich nun ihrer Dienstherrin und am Mittag begannen beide zu graben. Jene überließ jedoch bald die beschwerliche Arbeit der Gräßler, indem sie sich neben derselben hinlegte. Nach längerem Graben kam diese mit dem Spaten auf einen breiten Stein, der bei dem Berühren des Eisens wie Kettengeklirr tönte. Das Mädchen erhob den Stein, erblickte darunter ein Kästchen von Eisen, etwa ½ E. lang und 1½ E. breit, erhielt aber gleichzeitig von ihrer Dienstherrin einen Schlag auf’s Kreuz, so daß sie sich umsah. In diesem Augenblicke entstand ein heftiges Gepolter, das Kästchen aber war verschwunden. In der folgenden Nacht erschien der Geist dem Mädchen wiederum und sagte: „Du bist heute gestört worden, allein Du kriegst es noch, in sieben Jahren komme ich wieder, es ist Niemand als Dir bescheert, bete fleißig!“ Mit diesen Worten nahm das Männchen Abschied, das Mädchen vermiethete sich auf ein anderes Vorwerk, aber Ende Juli 1705 hörte es die Stimme des Geistes, welcher sprach: „ich bin vor drei Jahren bei Dir gewesen, und weil Dein gewesener Herr das Geld herausgegraben und gefunden hat, so melde ich es Dir.“ Die Gräßler verlangte es, auch von ihm und zwar auf gütlichem Wege, allein Müller leugnete Alles und gab nichts heraus. |
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