sagen:graessesachsen578
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| - | Man hat auch um selbige Gegend bis nach [[geo: | + | Man hat auch um selbige Gegend bis nach [[geo: |
| - | Im Jahre 1614 wollte A. Illing’s Vater am Wildenauer Berge mit seinem Pferde arbeiten, da kam ein fremdes weißes Pferd mit allem Geschirr gelaufen und spannte sich selbst an, und nachdem es eine Weile hurtig herumgegangen, | + | Im Jahre 1614 wollte A. Illing’s Vater am Wildenauer Berge mit seinem Pferde arbeiten, da kam ein fremdes weißes Pferd mit allem Geschirr gelaufen und spannte sich selbst an, und nachdem es eine Weile hurtig herumgegangen, |
| - | Einst wohnte ein alter [[typ:Fischer]] am Ufer der [[region: | + | Einst wohnte ein alter Fischer am Ufer der [[region:poehlwasser|Pöhl]], der hatte eine wunderschöne Tochter. Wie es aber so zu gehen pflegt, bald war ihr Herz nicht mehr frei und, so hatte sie sich denn aus der großen Anzahl ihrer Anbeter einen der hübschesten jungen Burschen ausgesucht. Nun war sie aber heitern und muntern Sinnes und daher kamen oft aus dem benachbarten Dorfe die jungen Mädchen und Bursche bei ihrem Vater zusammen und vertrieben sich die Zeit mit heiteren Scherzen und Spielen. |
| - | Da begab es sich einst am [[zeit: | + | Da begab es sich einst am [[zeit: |
| - | Endlich schlug ihr [[typ:Bräutigam]] vor, das Schicksal noch einmal zu befragen, nämlich nach dem Pöhlwasser zu gehen und dort Reiser zu suchen. Zwar wollte das Mädchen nicht mit fort, allein durch Zureden ließ sie sich endlich bewegen, mitzugehen, alle ihre Begleiter brachen sich ihre Zweige, als aber das schöne Trudchen nach einem derselben langen wollte, glitt sie aus und ein [[typ:wassermann|Nix]] zog sie hinab in die Fluthen, der am ganzen Leibe blau aussah, auf dem Haupte aber ein [[typ: | + | Endlich schlug ihr Bräutigam vor, das Schicksal noch einmal zu befragen, nämlich nach dem Pöhlwasser zu gehen und dort Reiser zu suchen. Zwar wollte das Mädchen nicht mit fort, allein durch Zureden ließ sie sich endlich bewegen, mitzugehen, alle ihre Begleiter brachen sich ihre Zweige, als aber das schöne Trudchen nach einem derselben langen wollte, glitt sie aus und ein [[wesen:Nix]] zog sie hinab in die Fluthen, der am ganzen Leibe blau aussah, auf dem Haupte aber ein Krönlein trug. |
| Man kann sich die Verzweiflung des Bräutigams, | Man kann sich die Verzweiflung des Bräutigams, | ||
| - | So verging ein Jahr, der sonst so blühende Jüngling war zum Schatten zusammengeschwunden, | + | So verging ein Jahr, der sonst so blühende Jüngling war zum Schatten zusammengeschwunden, |
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sagen/graessesachsen578.1679309142.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
