sagen:graessesachsen564
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| + | ====== Der Waldteufel im Erzgebirge ====== | ||
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| + | Lehmann S. 74. | ||
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| + | Die Wälder über dem Blöselstein und am Müntzerberg sind sehr unheimlich und es hat ein Waldteufel im Jahre 1575 den Köhler Georg Schwander, drei Jahre nachher seinen Gesellen und 1582 einen dritten Köhler, Oswald Wellner, erschreckt, gedrückt und so vergiftet, daß sie sterben müssen. | ||
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| + | Im Jahre 1632 ließ Theophilus Groschupf, Stadtschreiber zu [[geo: | ||
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| + | Hinter [[geo: | ||
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| + | Anno 1654 hielt Hans Breitfeld, der Richter zu Grumbach, einen Dorfknaben von 13 Jahren, Michael Schmied, zu seinen Schafen, welchen ein Feldteufel zweimal von den Schafen weggeführt. Das erste Mal am 4. October hat er ihn stille durch die Luft und nach Kitzwald in’s dürre Fichtengras geworfen und liegen lassen. Das andere Mal sah das Gespenst seinem Vater ähnlich, der kurz zuvor gestorben war, bald mit, bald ohne Kopf, das trug ihn über drei Erbe weg in die Höhe und warf ihn in einen Morast, worüber denn der arme Knabe allezeit krank ward, daß er die Schafe darum nicht weiter hüten wollte. | ||
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| + | In besagtem Jahre zur Herbstzeit kommt der Kirchvater von [[geo: | ||
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| + | Ferner hat ein Buchholzer Wald- und Mordgeist im Buchholzer Busch am Wege unter den vorbeigehenden Leuten vielen Zank und Schlägerei verursacht, daß sie bisweilen blutig und halbtodt von einander geschieden. | ||
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| + | Wie Gottfried Richter, der Pfarrsubstitut in der [[geo: | ||
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| + | Auf eine halbe Meile von Grünhain gegen Waschleite ist einst in der Nacht eine ganze Compagnie Geister, die ein Getön und Concert von sich gegeben, als wenn’s die schönste Musica wäre, dem Pastor zu Scheibenberg, | ||
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sagen/graessesachsen564.1678188430.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
