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sagen:graessesachsen555

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-In der letzten [[typ:Schlacht]], welche [[vip:karldergrosse|Karl der Große]] dem tapfern Sachsenfürsten [[vip:widukind|Wittekind]] lieferte, kam er in einem Einzelgefecht sehr ins Gedränge, schon waren die meisten der [[typ:Ritter]] seiner Umgebung gefallen, nur er allein widerstand noch mannhaft dem feindlichen Andrang. Plötzlich traf ein mit gewichtiger Hand geschleudertes [[typ:felsen|Felsstück]] seinen [[typ:Schild]], derselbe zersprang und Karl hatte nur noch sein [[typ:Schwert]] zur Vertheidigung. Da erhob sich aus dem Leichenhaufen, der rings um ihn aufgethürmt war, einer seiner gefallenen Getreuen und reichte ihm seinen [[typ:Schild]]+In der letzten Schlacht, welche [[vip:karldergrosse|Karl der Große]] dem tapfern Sachsenfürsten [[vip:widukind|Wittekind]] lieferte, kam er in einem Einzelgefecht sehr ins Gedränge, schon waren die meisten der Ritter seiner Umgebung gefallen, nur er allein widerstand noch mannhaft dem feindlichen Andrang. Plötzlich traf ein mit gewichtiger Hand geschleudertes Felsstück seinen Schild, derselbe zersprang und Karl hatte nur noch sein Schwert zur Vertheidigung. Da erhob sich aus dem Leichenhaufen, der rings um ihn aufgethürmt war, einer seiner gefallenen Getreuen und reichte ihm seinen Schild. 
  
-Kaum hatte er sich damit zu decken begonnen, als auch schon Hilfe nahte und die [[typ:Schlacht]] sehr bald zu Gunsten der Christen endete. Noch vorher aber hatte der edle Frankenkönig seinen Retter in der Noth unter den Sterbenden und Verwundeten herausgefunden und ihn glücklicher Weise noch am Leben angetroffen. Er erkannte ihn als einen [[familie:schönburger|Schönburg]]. +Kaum hatte er sich damit zu decken begonnen, als auch schon Hilfe nahte und die Schlacht sehr bald zu Gunsten der Christen endete. Noch vorher aber hatte der edle Frankenkönig seinen Retter in der Noth unter den Sterbenden und Verwundeten herausgefunden und ihn glücklicher Weise noch am Leben angetroffen. Er erkannte ihn als einen [[familie:schönburger|Schönburg]]. 
  
-Derselbe führte bis dahin nur ein einfaches Silberschild ohne Kleinod, da berührte Karl mit Ring-, Mittel- und Zeigefinger seiner Rechten die blutende Wunde seines Ritters und strich mit der Wunde reinem Blute zweimal über das silberfarbene, herzförmige, jetzt vom Geschosse des Feindes vielfach verletzte [[typ:wappen|Wappenschild]], so daß zwei rothe Streifen dasselbe zierten und sprach: „Schönburg, dies sei fortan Dein Zeichen, Dein Blut das Wappenkleinod Deines Hauses!“+Derselbe führte bis dahin nur ein einfaches Silberschild ohne Kleinod, da berührte Karl mit Ring-, Mittel- und Zeigefinger seiner Rechten die blutende Wunde seines Ritters und strich mit der Wunde reinem Blute zweimal über das silberfarbene, herzförmige, jetzt vom Geschosse des Feindes vielfach verletzte Wappenschild, so daß zwei rothe Streifen dasselbe zierten und sprach: „Schönburg, dies sei fortan Dein Zeichen, Dein Blut das Wappenkleinod Deines Hauses!“
  
- //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs SachsenBand 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 494; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_494.jpg&oldid=- |Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+ //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]][[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 494//
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 dietrich erzgebirge wappen schönburger schlacht karldergrosse schild widukind 785}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 dietrich erzgebirge wappen schönburger schlacht karldergrosse schild widukind 785 v2}} 
  
-[[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], 
sagen/graessesachsen555.1679306179.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)