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sagen:graessesachsen527

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-In dem Hofbusch bei [[geo:Schlettau]], durch den der Weg nach Unter-Hennmannsdorf führt, läßt sich bei Nacht oft ein gespenstiger [[typ:Jäger]] [[typ:ohnekopf|ohne Kopf]] sehen. Er soll vor alten Zeiten die Armen, welche sich das dürre Reißholz sammelten, oft unbarmherzig mißhandelt haben, und zur [[typ:Strafe]] nach seinem Tode nun umgehen müssen. +In dem Hofbusch bei [[geo:Schlettau]], durch den der Weg nach Unter-Hennmannsdorf führt, läßt sich bei Nacht oft ein gespenstiger Jäger ohne Kopf sehen. Er soll vor alten Zeiten die Armen, welche sich das dürre Reißholz sammelten, oft unbarmherzig mißhandelt haben, und zur Strafe nach seinem Tode nun umgehen müssen. 
  
 Rechtliche Leute läßt er ungeneckt, aber die Holzdiebe hat er schon oft in Todesangst gejagt, und bisweilen fest gebannt, so daß sie Stunden lang an einer Stelle stehen bleiben mußten. Rechtliche Leute läßt er ungeneckt, aber die Holzdiebe hat er schon oft in Todesangst gejagt, und bisweilen fest gebannt, so daß sie Stunden lang an einer Stelle stehen bleiben mußten.
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 471; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_471.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 471//
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 erzgebirge schlettau jäger ohnekopf strafe fluch bann ruhelos}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 v2a}}
  
  
sagen/graessesachsen527.1679299907.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)