sagen:graessesachsen526
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| ====== Das Mönchsgesicht an der Kirche zu Schlettau ====== | ====== Das Mönchsgesicht an der Kirche zu Schlettau ====== | ||
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| Poet. beh. v. Ziehnert Bd. I. S. 47 sq. | Poet. beh. v. Ziehnert Bd. I. S. 47 sq. | ||
| - | An der östlichen Außenseite der [[typ:Kirche]] zu [[geo: | + | An der östlichen Außenseite der Kirche zu [[geo: |
| - | Um das Jahr 1520 war Johannes Küttner (oder Kottne), ein Bruder des [[geo: | + | Um das Jahr 1520 war Johannes Küttner (oder Kottne), ein Bruder des [[geo: |
| - | Damit verschwand er, der fromme Pfarrer aber eilte in die [[typ:Kapelle]], wo der Sacristan ihn zur [[typ: | + | Damit verschwand er, der fromme Pfarrer aber eilte in die Kapelle, wo der Sacristan ihn zur Messe bereits erwartete. Diesem theilte er das Erlebte mit und hieß ihn am folgenden Mittag mit Hammer und Spitzhaue zur Hand zu sein, um das Crucifix aus seinem Verstecke heraus zu nehmen. Kaum war aber der Pfarrer wieder weggegangen, |
| - | Da fuhr auf einmal ein [[typ: | + | Da fuhr auf einmal ein Donnerschlag vom Himmel herab und die Kirchenglocken fingen von selbst an Sturm zu läuten. Der Pfarrer fuhr aus dem Schlummer empor, er eilte herab und fand schon eine Menge Volk um die Kirche versammelt, weil man glaubte, dieselbe stehe in Flammen. Als die Thüren geöffnet wurden, fand man zwar dieselbe ganz hell, aber nirgends sah man Feuer, wohl aber lag der Tempelräuber zerschmettert neben dem herabgestürzten Crucifix am Boden, doch war sein Kopf vom Rumpf wie abgehauen, und als man nach demselben suchte, fand man ihn an derselben Stelle in der Mauer, wo das Crucifix eingemauert gewesen war. Der tiefbetrübte Pfarrer ließ nun das zerschlagene Bild des Heilands aus seinen Trümmern zusammensuchen und den Körper des Verbrechers aus der Kirche fortschaffen und befahl, den Kopf desselben nach Morgen zu in der Mauer zum ewigen Gedächtniß einzumauern. Als aber der Tag anbrach, da sah man das bleiche Gesicht des Sacristans von selbst zum Stein geworden aus der Mauer heraussehen, |
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