sagen:graessesachsen522
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| + | ====== Der Traum von den goldnen Eiern ====== | ||
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| + | Ziehnert Bd. III. S. 190. | ||
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| + | Als noch dicke Waldung den Bielberg und seine Nachbarn deckte, lebte im Dorfe [[geo: | ||
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| + | Als Knappe am andern Morgen erwachte, erinnerte er sich des Traumes, und ging hinaus in den Wald, das Nest mit den goldnen Eiern auszunehmen. Bald hatte er die Tanne in der Nähe der Wolfshöhle gefunden, und kletterte rasch in ihren Aesten bis in den höchsten Wipfel hinauf, fand aber nichts. Traurig, daß ihn der Traum getäuscht habe, stieg er wieder hinab und setzte sich auf die Wurzeln des Baumes nieder, um auszuruhen. | ||
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| + | Er sann hin und her, und dabei fiel ihm ein, daß unter den Zweigen wohl auch die Wurzeln der Tanne verstanden sein könnten. Die Vermuthung ward bald zum festen Glauben, und eilig lief er und holte aus seiner Hütte das Gezäh zum Schürfen. Eifrig begann er den Schurf, und kaum hatte er die Dammerde durchbrochen, | ||
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| + | Bald war die Kunde von dem neuentdeckten Bergreichthume in allen Landen verbreitet und Tausende zogen herzu, um sich in der bisher so wilden Gegend anzusiedeln. Dieß veranlaßte denn auch [[vip: | ||
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| + | Zum Andenken an Daniel Knappe aber heißen noch heute die Bergleute im Allgemeinen die Knappen und ihre Gemeinschaft die Knappschaft. | ||
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