sagen:graessesachsen517
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| ====== Die Sagen vom Scheibenberge und seinem Zwergkönig ====== | ====== Die Sagen vom Scheibenberge und seinem Zwergkönig ====== | ||
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| Poet. bearb. v. Segnitz Bd. I. S. 183 sq. | Poet. bearb. v. Segnitz Bd. I. S. 183 sq. | ||
| - | Das Städtchen [[geo: | + | Das Städtchen [[geo: |
| - | Allerdings befindet sich auch an der Morgenseite des Berges eine Art [[typ:Höhle]], das Zwergloch genannt. Darin wohnten sonst der Sage nach viele Zwerge, deren König Oronomassan (nach Anderen Zembokral) hieß. Sie waren nicht über 2 Schuh lang und trugen recht bunte Röckchen und Höschen. Es schien ihr größtes Vergnügen zu sein, die Leute zu necken; sie thaten aber auch Manchem viel Gutes und halfen vorzüglich frommen und armen Leuten. | + | Allerdings befindet sich auch an der Morgenseite des Berges eine Art Höhle, das Zwergloch genannt. Darin wohnten sonst der Sage nach viele Zwerge, deren König Oronomassan (nach Anderen Zembokral) hieß. Sie waren nicht über 2 Schuh lang und trugen recht bunte Röckchen und Höschen. Es schien ihr größtes Vergnügen zu sein, die Leute zu necken; sie thaten aber auch Manchem viel Gutes und halfen vorzüglich frommen und armen Leuten. |
| - | Einst im Winter ging ein armes Mädchen aus [[geo: | + | Einst im Winter ging ein armes Mädchen aus [[geo: |
| - | Als sie nach Hause gekommen, setzte sie den Tragkorb keuchend ab, und wollte nach dem Männchen darin sehen, und deckte ihre Schürze ab. Aber wer schildert ihr freudiges Staunen? das Männchen war fort und statt seiner lag in dem Tragkorbe ein großer Klumpen gediegenen | + | Als sie nach Hause gekommen, setzte sie den Tragkorb keuchend ab, und wollte nach dem Männchen darin sehen, und deckte ihre Schürze ab. Aber wer schildert ihr freudiges Staunen? das Männchen war fort und statt seiner lag in dem Tragkorbe ein großer Klumpen gediegenen Silbers.((Winter a. a. O. berichtet, jenes Mädchen sei die Tochter eines Schneiders aus Schlettau gewesen, das sogenannte schöne Schneiderminel, |
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