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sagen:graessesachsen470

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 +====== Der gespenstige Reiter bei Flöhe ======
 +
 +    Mündlich.
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 +Vor einigen Wochen fuhr im Sommer 1859 die Dresdener Fahrpost (nach [[geo:Chemnitz]]) während einer Mondscheinnacht durch ein Gebüsch auf der Straße nach dem Dorfe [[geo:flöha|Flöhe]] bei Oederan, plötzlich wurden die Pferde scheu, denn es sprang vor ihnen auf dem Wege der Schatten eines Reiters in die Höhe, der an ihnen vorbeisauste. Denselben sahen nicht bloß der Postillon und der Schaffner Finsterbusch, sondern auch die Passagiere. Im nächsten Stationsort angekommen, erzählte ihnen ein Fuhrmann, daß er dasselbe Gespenst mehrmals zu dieser Zeit bei sich habe vorbeikommen sehen.
 +
 +//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 408//
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 +{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 mittelsachsen flöha schatten reiter gespenst Postillon Schaffner fuhrmann 1859 v2}}
  
  
-[[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], 
sagen/graessesachsen470.1678119337.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)