sagen:graessesachsen417
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| + | ====== Der schwarze Bruno zu Leipzig ====== | ||
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| + | Edm. v. Felsthal, des deutschen Volkes Sagenschatz. S. 280 sq. | ||
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| + | In einem Kloster zu [[region: | ||
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| + | Nach vielen Jahren, als man in der Stadt an der Stelle, wo er eingegraben worden war, ein stattliches Haus zu bauen begann, fand ein Erdgräber die Flasche, in welcher der schwarze Klosterbruder alsbald erkannt ward. Alle Versuche, sich dieser Flasche wieder zu entäußern, | ||
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| + | Einst schickte der neue Eigenthümer desselben seine Tochter in den Keller, um Wein zu holen. Wie sie dahin kommt, funkelt ihr etwas Helles entgegen, sie hebt eine fest verschlossene Flasche von der Erde auf, in welcher ein leuchtendes Golddingchen lustig auf- und abhüpft, nimmt es mit und bittet ihren Vater, ihr das schöne Thierchen zu schenken, das sie in der Nacht zum Leuchten neben ihr Bett setzen wolle. | ||
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| + | Voll Entsetzen erkennen die Eltern den bösen Klostergeist darin, entreißen dem Mädchen das Gefäß, knüpfen ein schweres Eisen daran und senken es in den tiefsten Grund der Pleiße.((Vogel, | ||
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| + | In Leipzig hat man nachher lange nichts von dem gebannten Bruno vernommen. Es heißt aber, er sei aus seiner Verbannung erlöst und wandle als [[wesen: | ||
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sagen/graessesachsen417.1678200980.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
