sagen:graessesachsen319
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| + | ====== Von dem Ursprunge des Geschlechts derer von Einsiedel ====== | ||
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| + | (Rudolphi, Gotha diplomatica. Bd. III. T. 93. Caspari, Geistl. u. Weltl., Erlang. 1854. p. 79.) | ||
| + | Die Legende v. H. Meinrad in d. Acta SS. Antv. Jan. T. II. p. 381-385. | ||
| + | Mabillon. Acta. Ord. SS. Benedict. Sec. IV. p. II. p. 63-68, | ||
| + | u. als Volkslied b. Arnim, des Knaben Wunderhorn Bd. III. S. 168 sq. | ||
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| + | Um das Jahr 830 lebte in Böhmen ein Graf Berthold v. Sulgow. Nachdem seine Ehe lange Jahre ohne Kindersegen geblieben war, erfreute ihn endlich Gott in Folge eines Gelübdes, das seine Gemahlin gethan hatte, mit einem Sohne, der in der heiligen Taufe den Namen Meginrad empfing. | ||
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| + | Meginrad widmete sich, wie es die Mutter gelobt hatte, dem Dienste des Herrn, ging aber nicht in ein Kloster, sondern zog sich in eine Einsiedlerhütte zurück. Da nun in jener Zeit das Cölibat der Geistlichen noch nicht gesetzlich bestand, so nahm er sich ein Weib, nach den Worten der Schrift: „Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei.“ Meginrad wurde bald ein glücklicher Vater mehrerer Kinder. Auch diese verließen den väterlichen Wohnplatz nicht, bis endlich um das Jahr 1281 einer der Nachkommen Meginrads, Grubo genannt, in die Welt zurückkehrte, | ||
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| + | Grubo machte sich bald in Schlachten und Turnieren berühmt, allein der Name [[familie: | ||
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| + | An der Stelle aber, wo St. Meinhards Zelle gestanden hatte, erbaute im Jahr 913 der Dom-Decan Eberhard aus Straßburg eine Kapelle und eine neue Einsiedelei. Bald fanden sich hier viele Fromme zusammen, bis endlich das Kloster Einsiedeln entstand. In Einsiedeln wurden aber bald der Ordensleute so viele, daß das Kloster sie nicht alle erhalten konnte. Manche der Klosterbrüder verließen ihre Zellen wieder. | ||
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| + | Unter diesen befand sich auch ein Bruder, der aus dem [[region: | ||
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| + | Uebrigens ist die Sage der von den Kranichen des Ibycus sehr ähnlich, s. B. Schmidt, Romanzen u. Ball. deutsch. Dichter S. 206, sq. A. Schoppe, Sagenbibl. Lpzg. 1851. Bd, II, S. 122. sq. Götzinger, deutsch. Dichter Bd. I. S. 334. sq.)) | ||
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sagen/graessesachsen319.1678118741.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
