Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:graessesachsen255

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:graessesachsen255 [2023/03/14 16:51] ewuschsagen:graessesachsen255 [2025/01/30 17:51] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 1: Zeile 1:
 [[sagen:graessesachsen254|<<< zurück]] |  [[sagen:graessesachsen254|<<< zurück]] | 
-[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]] | +**[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]]** 
 [[sagen:graessesachsen256| weiter >>>]] [[sagen:graessesachsen256| weiter >>>]]
  
Zeile 8: Zeile 8:
     Peccenstein Th. I. S. 176.     Peccenstein Th. I. S. 176.
  
-Als der [[vip:waldemar|Markgraf Woldemar von Brandenburg]] [[vip:friedrich_der_gebissene|Markgraf Friedrich von Meißen]] mit Kriegsmacht überfallen, geschlagen und gefangen hatte, verlangte er als Lösegeld von ihm einige Städte in [[region:landmeissen|Meißen]] und ließ deshalb ein Schreiben an den Meißner Adel ergehen, darein zu willigen. Dieselben aber haben geantwortet, er solle ihren gefangenen Herrn an einen bestimmten Ort bringen, damit sie ihn sehen und selbst mit ihm sprechen könnten. +Als der [[vip:waldemar|Markgraf Woldemar von Brandenburg]] [[vip:friedrichderfreidige|Markgraf Friedrich von Meißen]] mit Kriegsmacht überfallen, geschlagen und gefangen hatte, verlangte er als Lösegeld von ihm einige Städte in [[region:landmeissen|Meißen]] und ließ deshalb ein Schreiben an den Meißner Adel ergehen, darein zu willigen. Dieselben aber haben geantwortet, er solle ihren gefangenen Herrn an einen bestimmten Ort bringen, damit sie ihn sehen und selbst mit ihm sprechen könnten. 
  
-Da nun Woldemar eingewilligt und einen Ort und Zeit angegeben, ist die Meißnische Ritterschaft mit solcher Macht erschienen, daß sie nicht blos ihren Herrn freimachten, sondern auch den Brandenburger fingen und nach [[geo:Altenburg]] führten. Weil nun aber die Erbmarschälle von Sachsen nicht blos hierzu den Rath gegeben, sondern auch die vornehmsten gewesen, die ihren Herrn erlöst, hat man sie, die vorher die Rehfelder geheißen, auch ein [[typ:Reh]] in ihrem [[typ:Wappen]] geführt und einem Dorfe in der Lochauer Haide jenen Namen gegeben, nunmehr die Löser genannt.+Da nun Woldemar eingewilligt und einen Ort und Zeit angegeben, ist die Meißnische Ritterschaft mit solcher Macht erschienen, daß sie nicht blos ihren Herrn freimachten, sondern auch den Brandenburger fingen und nach [[geo:Altenburg]] führten. Weil nun aber die Erbmarschälle von Sachsen nicht blos hierzu den Rath gegeben, sondern auch die vornehmsten gewesen, die ihren Herrn erlöst, hat man sie, die vorher die Rehfelder geheißen, auch ein Reh in ihrem Wappen geführt und einem Dorfe in der Lochauer Haide jenen Namen gegeben, nunmehr die Löser genannt.
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 226; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_230.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 226//
 ---- ----
-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 altenburgischesland TheatrumSaxonicum1 friedrichiwettin landmeissen schlacht waldemar altenburg annaburg wappen}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 altenburgischesland TheatrumSaxonicum1 friedrichderfreidige landmeissen schlacht waldemar altenburg annaburg wappen v2}}
  
  
sagen/graessesachsen255.1678809096.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)