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sagen:graessesachsen240

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     Poetisch beh. v. Segnitz. Bd. II. S. 123. sq.     Poetisch beh. v. Segnitz. Bd. II. S. 123. sq.
  
-Um das Jahr 1651 ward Agnes Katharina von Bünau, geborne [[familie:vonponickau|von Ponikau]], Besitzerin von [[geo:Lauenstein]], nachdem ihr Gemahl auf einer Reise nach [[geo:Mainz]] gestorben war. Da sie aber bei seinem Tode in anderen Umständen war, so genaß sie drei Monate nachher von einem Knäblein, welches sie um so mehr liebte, als es gewissermaßen das letzte Liebespfand ihres geliebten Verstorbenen war. +Um das Jahr 1651 ward Agnes Katharina [[familie:vonbuenau|von Bünau]], geborne [[familie:vonponickau|von Ponikau]], Besitzerin von [[geo:Lauenstein]], nachdem ihr Gemahl auf einer Reise nach [[geo:Mainz]] gestorben war. Da sie aber bei seinem Tode in anderen Umständen war, so genaß sie drei Monate nachher von einem Knäblein, welches sie um so mehr liebte, als es gewissermaßen das letzte Liebespfand ihres geliebten Verstorbenen war. 
  
 Einst lustwandelte sie mit der [[lex:wartefrau|Wärterin]] des Kindes, welches jetzt über zwei Jahre alt war, auf einem Hügel in der Nähe des Schlosses, der jetzt der Pavillon genannt wird, und weil dasselbe sanft eingeschlafen war, so befahl sie jener, dasselbe auf den Rasen zu legen, indem sie mit ihr Blumen zu einem Kranze sammeln wollte, um damit das aufgewachte Knäblein zu schmücken. Leider aber entfernten sie sich bei diesem Geschäfte allzuweit von dem Kinde, und diese Gelegenheit erspähte ein gewaltiger Raubvogel, der schon lange in dem nahe gelegenen Forste auf Beute gelauert hatte, er stieß herab, packte das schlummernde Kind mit seinen Fängen und entführte es mit sich in die Lüfte.  Einst lustwandelte sie mit der [[lex:wartefrau|Wärterin]] des Kindes, welches jetzt über zwei Jahre alt war, auf einem Hügel in der Nähe des Schlosses, der jetzt der Pavillon genannt wird, und weil dasselbe sanft eingeschlafen war, so befahl sie jener, dasselbe auf den Rasen zu legen, indem sie mit ihr Blumen zu einem Kranze sammeln wollte, um damit das aufgewachte Knäblein zu schmücken. Leider aber entfernten sie sich bei diesem Geschäfte allzuweit von dem Kinde, und diese Gelegenheit erspähte ein gewaltiger Raubvogel, der schon lange in dem nahe gelegenen Forste auf Beute gelauert hatte, er stieß herab, packte das schlummernde Kind mit seinen Fängen und entführte es mit sich in die Lüfte. 
sagen/graessesachsen240.1710835149.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)