Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:graessesachsen228

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:graessesachsen228 [2023/03/14 11:50] ewuschsagen:graessesachsen228 [2025/01/30 17:51] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 1: Zeile 1:
 [[sagen:graessesachsen227|<<< zurück]] |  [[sagen:graessesachsen227|<<< zurück]] | 
-[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]] | +**[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]]** 
 [[sagen:graessesachsen229| weiter >>>]] [[sagen:graessesachsen229| weiter >>>]]
  
Zeile 7: Zeile 7:
     Curiosa Sax. 1762. S. 242. sq.     Curiosa Sax. 1762. S. 242. sq.
  
-Im J. 1760 ist ein Knabe aus [[geo:Bräunsdorf]] nach Neumark bei [[geo:Freiberg]] zu einem Schuhmacher in die Lehre gethan worden. Dieser Lehrjunge wird von dem Sohne des gedachten [[typ:schuster|Schusters]], der seinem Vater im Handwerke hilft, mit einem Schuhleisten todtgeschlagen. Sie schaffen denselben in aller Stille bei Seite, und geben vor, er sei davongelaufen, was auch geglaubt wird, aber des Knaben Großmutter, die ebenfalls zu [[geo:Bräunsdorf]] wohnte und den Knaben in seiner Lehrzeit öfter als seine Eltern besucht und ihm auch oft etwas mitgebracht hatte, erblickt nach einigen Tagen mehrere Nächte hintereinander den [[typ:Geist]] ihres erschlagenen Enkels, der ihr erzählt, er sei nicht davongelaufen, sondern vielmehr mit einem Schuhleisten erschlagen und in der Scheune begraben worden. +Im J. 1760 ist ein Knabe aus [[geo:Bräunsdorf]] nach Neumark bei [[geo:Freiberg]] zu einem Schuhmacher in die Lehre gethan worden. Dieser Lehrjunge wird von dem Sohne des gedachten Schusters, der seinem Vater im Handwerke hilft, mit einem Schuhleisten todtgeschlagen. Sie schaffen denselben in aller Stille bei Seite, und geben vor, er sei davongelaufen, was auch geglaubt wird, aber des Knaben Großmutter, die ebenfalls zu Bräunsdorf wohnte und den Knaben in seiner Lehrzeit öfter als seine Eltern besucht und ihm auch oft etwas mitgebracht hatte, erblickt nach einigen Tagen mehrere Nächte hintereinander den Geist ihres erschlagenen Enkels, der ihr erzählt, er sei nicht davongelaufen, sondern vielmehr mit einem Schuhleisten erschlagen und in der Scheune begraben worden. 
  
-Diese Begebenheit ist dem Amte zu [[geo:Freiberg]] gemeldet und in Folge davon im Januar des J. 1762 Vater, Mutter und Sohn eingezogen worden, bei deren Vernehmung sich Alles, wie oben erzählt, bestätigt hat. +Diese Begebenheit ist dem Amte zu Freiberg gemeldet und in Folge davon im Januar des J. 1762 Vater, Mutter und Sohn eingezogen worden, bei deren Vernehmung sich Alles, wie oben erzählt, bestätigt hat. 
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874,  [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_204.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874//
 ---- ----
-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 curiosasaxonica bräunsdorf 1760 schuster mord scheune begräbnis erschlagen geist}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 curiosasaxonica bräunsdorf 1760 1762 schuster mord scheune begräbnis erschlagen geist v2}}
  
  
sagen/graessesachsen228.1678791043.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)