sagen:graessesachsen225
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| Der sogenannte Teufelsgraben, | Der sogenannte Teufelsgraben, | ||
| - | Es soll nämlich der im Dorfe [[geo: | + | Es soll nämlich der im Dorfe Coßlitz (3 Stunden von Großenhayn und Riesa) befindlichen Mühle sehr oft an Wasser gefehlt haben und eines Tags hat der Müller schon lange nicht mehr mahlen können. Da ist ein fremder Mühlknappe eingesprochen und hat Arbeit verlangt, allein der Müller, der für den seinigen nichts zu thun und kaum Brod hatte, gab ihm seinen Groschen und wies ihn ab. |
| - | Der ist aber nicht gegangen, sondern hat dem [[typ:Müller]] erklärt, er wisse ein Geheimniß, dem Wassermangel abzuhelfen, allein er begehre als Lohn seine Tochter zur Frau. Der Müller hat auch nicht einen Augenblick geschwankt, sondern ihm gleich die Hand des Mädchens zugesagt, dafern sich jener verpflichtete, | + | Der ist aber nicht gegangen, sondern hat dem Müller erklärt, er wisse ein Geheimniß, dem Wassermangel abzuhelfen, allein er begehre als Lohn seine Tochter zur Frau. Der Müller hat auch nicht einen Augenblick geschwankt, sondern ihm gleich die Hand des Mädchens zugesagt, dafern sich jener verpflichtete, |
| - | Als nun aber die Nacht hereinbrach, | + | Als nun aber die Nacht hereinbrach, |
| Dieser aber, entrüstet über die ihm zu Theil gewordene Ueberlistung und das Entschlüpfen der jungen unschuldigen Seele, zerstörte die Wasserleitung wieder, und der dankbare Müller gab dem klugen Knappen seine Tochter als Lohn zum Weibe, und sonderbar, von diesem Augenblicke an hatte der bisherige Mühlbach immer hinreichendes Wasser, und das Geschlecht des Müllers blühte noch lange Jahre und hatte nie Mangel an Mahlgästen, | Dieser aber, entrüstet über die ihm zu Theil gewordene Ueberlistung und das Entschlüpfen der jungen unschuldigen Seele, zerstörte die Wasserleitung wieder, und der dankbare Müller gab dem klugen Knappen seine Tochter als Lohn zum Weibe, und sonderbar, von diesem Augenblicke an hatte der bisherige Mühlbach immer hinreichendes Wasser, und das Geschlecht des Müllers blühte noch lange Jahre und hatte nie Mangel an Mahlgästen, | ||
| - | Noch heute heißt aber eine in der Nähe von Tiefenau liegende öde, sumpfige Waldstelle, das Teufelsnest, | + | Noch heute heißt aber eine in der Nähe von Tiefenau liegende öde, sumpfige Waldstelle, das Teufelsnest, |
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