sagen:graessesachsen221
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| Es hat ein Schäferjunge im Felde bei seiner Heerde gesessen und von ungefähr gesehen, wie ein mäßiggroßer Stein in seiner Nähe sich von selbst einige Male in die Höhe zu heben schien. Dies hat ihn gewundert, er hat sich den Stein angesehen und ihn endlich von seinem Platze weggehoben. Siehe da hüpft ein kleines Kerlchen (ein Erdmännchen) aus der Erde hervor und stellt sich vor ihm hin und spricht, er sei bis diesen Augenblick dahin gebannt gewesen, und begehre nunmehr von ihm Arbeit, er müsse ihm etwas zu thun geben. | Es hat ein Schäferjunge im Felde bei seiner Heerde gesessen und von ungefähr gesehen, wie ein mäßiggroßer Stein in seiner Nähe sich von selbst einige Male in die Höhe zu heben schien. Dies hat ihn gewundert, er hat sich den Stein angesehen und ihn endlich von seinem Platze weggehoben. Siehe da hüpft ein kleines Kerlchen (ein Erdmännchen) aus der Erde hervor und stellt sich vor ihm hin und spricht, er sei bis diesen Augenblick dahin gebannt gewesen, und begehre nunmehr von ihm Arbeit, er müsse ihm etwas zu thun geben. | ||
| - | „Nun wohl“, hat der Junge bestürzt geantwortet, | + | „Nun wohl“, hat der Junge bestürzt geantwortet, |
| Dies ist auch richtig geschehen, aber dergestalt, daß ihn der Nachbar nicht wieder hat loswerden können. ((Preusker, Blicke in die vaterl. Vorz. Bd. III. S. 177. Anm. VI, erzählt von einem Mann zu Strehla und einer Wiegenfrau bei Meißen, die beide von dergleichen zur Bewachung von Schätzen verbannten Erdmännchen um Hebung derselben gebeten worden wären, damit sie erlöst würden.)) | Dies ist auch richtig geschehen, aber dergestalt, daß ihn der Nachbar nicht wieder hat loswerden können. ((Preusker, Blicke in die vaterl. Vorz. Bd. III. S. 177. Anm. VI, erzählt von einem Mann zu Strehla und einer Wiegenfrau bei Meißen, die beide von dergleichen zur Bewachung von Schätzen verbannten Erdmännchen um Hebung derselben gebeten worden wären, damit sie erlöst würden.)) | ||
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