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sagen:graessesachsen199

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 Wenn man aus der [[region:Oberlausitz]] vom [[region:oybin|Oybin]] und der Lausche aus in den Weißbachgrund, der zum Theil böhmisches, zum Theil sächsisches Besitzthum ist, kommt, so erblickt man an dem sogenannten Neuweg eine hohe Felsenmasse, den sog. Teufelsstein, d. h. einen von der Natur abgerundeten großen Stein in Form eines Mühlsteins, auf welchem querüber noch ein mächtiger Hebebaum, der, weil er seit undenklichen Zeiten sich hier befindet, für versteinert gehalten wird, liegt.  Wenn man aus der [[region:Oberlausitz]] vom [[region:oybin|Oybin]] und der Lausche aus in den Weißbachgrund, der zum Theil böhmisches, zum Theil sächsisches Besitzthum ist, kommt, so erblickt man an dem sogenannten Neuweg eine hohe Felsenmasse, den sog. Teufelsstein, d. h. einen von der Natur abgerundeten großen Stein in Form eines Mühlsteins, auf welchem querüber noch ein mächtiger Hebebaum, der, weil er seit undenklichen Zeiten sich hier befindet, für versteinert gehalten wird, liegt. 
  
-Da nun beide Gegenstände hierher nicht von menschlichen Händen gekommen sein können, so berichtet die Sage, ein Mühlbursche habe eines Tages diesen [[typ:Stein]] seinem Meister entwendet und durch die Hilfe des Bösen ihn mittelst dieses Hebebaumes auf jenen Felsen gewälzt, um seinen Meister zu ärgern; er habe dann nach vollbrachter Arbeit den Hebebaum obenauf gelegt, sei aber mit dem [[typ:Teufel]] in Streit gerathen und dieser habe ihn vom [[typ:Felsen]] herabgestürzt.+Da nun beide Gegenstände hierher nicht von menschlichen Händen gekommen sein können, so berichtet die Sage, ein Mühlbursche habe eines Tages diesen Stein seinem Meister entwendet und durch die Hilfe des Bösen ihn mittelst dieses Hebebaumes auf jenen Felsen gewälzt, um seinen Meister zu ärgern; er habe dann nach vollbrachter Arbeit den Hebebaum obenauf gelegt, sei aber mit dem [[wesen:Teufel]] in Streit gerathen und dieser habe ihn vom Felsen herabgestürzt.
  
-Weiter in dem Grunde erblickt man auf böhmischer Seite die von Bäumen versteckte Teufelswand, durch welche der verborgene 50 Schritt lange und 15-20 [[lex:elle|Ellen]] hohe, ganz schmale [[typ:geheimgang|Zaubergang]] führt. Hier soll sich einst ein von einem [[typ:Jäger]] verfolgter Wildschütze unsichtbar gemacht haben und durch jenen Gang entkommen sein.+Weiter in dem Grunde erblickt man auf böhmischer Seite die von Bäumen versteckte Teufelswand, durch welche der verborgene 50 Schritt lange und 15-20 [[lex:elle|Ellen]] hohe, ganz schmale Zaubergang führt. Hier soll sich einst ein von einem Jäger verfolgter Wildschütze unsichtbar gemacht haben und durch jenen Gang entkommen sein.
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_178.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874//
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