Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:graessesachsen152

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:graessesachsen152 [2024/03/06 22:57] ewuschsagen:graessesachsen152 [2025/01/30 17:51] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 16: Zeile 16:
 Man hat auch am Abend desselben Tages einen Bauern in einem rothen Leder mit einem Fuhrmannshut mit Federn durch das Eßloch der Thüre des Gefängnisses des Hofpredigers Salmuth, der mit ihm, jedoch an einem ganz entfernten Theile der Festung gefangen saß, an seinem Kerker vorübergehen sehen. Auch ist ein solches Wetter, ein solches Werfen und Blättern auf dem Schloßhofe von den Dächern geschehen, daß die Nachbarn nicht sicher auf dem Hofe haben sein können.  Man hat auch am Abend desselben Tages einen Bauern in einem rothen Leder mit einem Fuhrmannshut mit Federn durch das Eßloch der Thüre des Gefängnisses des Hofpredigers Salmuth, der mit ihm, jedoch an einem ganz entfernten Theile der Festung gefangen saß, an seinem Kerker vorübergehen sehen. Auch ist ein solches Wetter, ein solches Werfen und Blättern auf dem Schloßhofe von den Dächern geschehen, daß die Nachbarn nicht sicher auf dem Hofe haben sein können. 
  
-Da nun der [[typ:Teufel]] Steinbachen seinem selbst gethanen Bekenntnisse nach nicht hat wegbringen können, so hat er von [[geo:Stolpen]] bis [[geo:Bischofswerda]] einen solchen Schaden im Getreide gethan, daß in dem Strich, wo das Wetter ging, nicht der dritte Halm stehen blieb und zu Bischofswerda die Schloßen((Anmerkung Sagenwiki: Hagel)) so groß wie die welschen Nüsse waren und den Bürgern die Fenster einschlugen, also, daß Jedermann dachte, der jüngste Tag sei gekommen. Nachher ist jedoch Steinbach in sich gegangen, hat das heilige Abendmahl genommen und reuig alle seine Irrthümer widerrufen. +Da nun der Teufel Steinbachen seinem selbst gethanen Bekenntnisse nach nicht hat wegbringen können, so hat er von [[geo:Stolpen]] bis [[geo:Bischofswerda]] einen solchen Schaden im Getreide gethan, daß in dem Strich, wo das Wetter ging, nicht der dritte Halm stehen blieb und zu Bischofswerda die Schloßen((Anmerkung Sagenwiki: Hagel)) so groß wie die welschen Nüsse waren und den Bürgern die Fenster einschlugen, also, daß Jedermann dachte, der jüngste Tag sei gekommen. Nachher ist jedoch Steinbach in sich gegangen, hat das heilige Abendmahl genommen und reuig alle seine Irrthümer widerrufen. 
  
 //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874// //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874//
sagen/graessesachsen152.1709762236.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)