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sagen:graessesachsen141

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-An der zweiten Etage des Hauses Nr. 2b in Neustadt [[geo:Dresden]] an der [[typ:Brücke]] gerade dem Blockhaus gegenüber sieht man den Gott Saturnus oder den Tod samt [[typ:Sense]] und [[typ:uhr|Stundenglas]] abgebildet; derselbe soll an den großen [[typ:stadtbrand|Brand]] vom 6. August 1685 erinnern, bei welchem das [[typ:Feuer]] an diesem Hause stehen geblieben war. +An der zweiten Etage des Hauses Nr. 2b in Neustadt [[geo:Dresden]] an der Brücke gerade dem Blockhaus gegenüber sieht man den Gott Saturnus oder den Tod samt Sense und Stundenglas abgebildet; derselbe soll an den großen Brand vom 6. August 1685 erinnern, bei welchem das Feuer an diesem Hause stehen geblieben war. 
  
-Im Jahre 1756 wohnte hier der bekannte Hofnarr [[vip:augustiiipolen|August’s III.]] Joseph Frölich und damals hieß es die Zeit. Nach einer Volkssage hätte jedoch der Besitzer desselben, der Bildhauer Balthasar von Kölln denselben ausziehen heißen, weil er zu viel [[typ:Lärm]] mache, darauf habe dieser sich von August III. den Platz vor demselben nach den Stallwiesen zu (diese heißen auch Thränenwiesen, weil es hier allemal zur Heuernte regnen soll) schenken lassen, dort das jetzt sogenannte Narrenhaus (Nr. 3) oder Brillenfutteral, gebaut und jenem die schöne Aussicht verbaut, worauf dieser mit seinen Gesellen heimlich den [[typ:Tod]] an sein Haus gesetzt habe; darüber sei nun Frölich einst plötzlich so erschrocken, daß ihn der Schlag rührte.+Im Jahre 1756 wohnte hier der bekannte Hofnarr [[vip:augustiiipolen|August’s III.]] Joseph Frölich und damals hieß es die Zeit. Nach einer Volkssage hätte jedoch der Besitzer desselben, der Bildhauer Balthasar von Kölln denselben ausziehen heißen, weil er zu viel Lärm mache, darauf habe dieser sich von August III. den Platz vor demselben nach den Stallwiesen zu (diese heißen auch Thränenwiesen, weil es hier allemal zur Heuernte regnen soll) schenken lassen, dort das jetzt sogenannte Narrenhaus (Nr. 3) oder Brillenfutteral, gebaut und jenem die schöne Aussicht verbaut, worauf dieser mit seinen Gesellen heimlich den Tod an sein Haus gesetzt habe; darüber sei nun Frölich einst plötzlich so erschrocken, daß ihn der Schlag rührte.
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_125.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874//
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 curiosasaxonica dresden innereneustadtdd 1756 augustiiipolen stadtbrand 1685 sense uhr tod schreck lärm}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 curiosasaxonica dresden innereneustadtdd 1756 augustiiipolen stadtbrand 1685 sense uhr tod schreck lärm v2}}
  
  
sagen/graessesachsen141.1678715792.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)