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sagen:graessesachsen116

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 Auf dem Neumarkt war an dem damals sogenannten Lichtenberg’schen Gasthofe (brannte 1760 beim Bombardement ab und ist jetzt Stadt Berlin) 1640 noch über dem Eingange ein ausgehauener Kopf von Stein, auf einem Postament stehend, zu schauen, der nach einen auf dem Jüdenhofe eingesetzten viereckigen Tafelstein zu gesehen und dahin sein Antlitz gewendet haben soll.  Auf dem Neumarkt war an dem damals sogenannten Lichtenberg’schen Gasthofe (brannte 1760 beim Bombardement ab und ist jetzt Stadt Berlin) 1640 noch über dem Eingange ein ausgehauener Kopf von Stein, auf einem Postament stehend, zu schauen, der nach einen auf dem Jüdenhofe eingesetzten viereckigen Tafelstein zu gesehen und dahin sein Antlitz gewendet haben soll. 
  
-Es hat aber letzterer Stein die Stelle bezeichnet, worauf das Schaffot gestanden, auf welchem der bekannte Kanzler Crell ist [[typ:köpfen|hingerichtet]] worden. Es ist aber sothaner Kopf nachgehends bei Renovirung des Hauses abgebrochen und der [[typ:Stein]] durch neues Pflastern des Jüdenhofes weggekommen. Das Haus übrigens, wo der Kanzler selbst früher gewohnt hatte, das Eckhaus der großen Brüder- und Schloßgasse, war durch die in zwei runden Schildern sauber in [[typ:Stein]] gehauenen Apostel Petrus und Paulus bezeichnet. +Es hat aber letzterer Stein die Stelle bezeichnet, worauf das Schaffot gestanden, auf welchem der bekannte Kanzler Crell ist hingerichtet worden. Es ist aber sothaner Kopf nachgehends bei Renovirung des Hauses abgebrochen und der Stein durch neues Pflastern des Jüdenhofes weggekommen. Das Haus übrigens, wo der Kanzler selbst früher gewohnt hatte, das Eckhaus der großen Brüder- und Schloßgasse, war durch die in zwei runden Schildern sauber in Stein gehauenen Apostel Petrus und Paulus bezeichnet. 
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_109.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874//
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 curiosasaxonica innerealtstadtdd dresden krell schaffot köpfen stein}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 curiosasaxonica innerealtstadtdd dresden neumarktdresden krell schaffot köpfen stein 1605 1640 v2}}
  
  
sagen/graessesachsen116.1678704231.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)