sagen:graessesachsen110
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:graessesachsen110 [2024/01/25 15:38] – ewusch | sagen:graessesachsen110 [2025/01/30 17:51] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| [[sagen: | [[sagen: | ||
| - | [[capitel: | + | **[[capitel: |
| [[sagen: | [[sagen: | ||
| Zeile 13: | Zeile 13: | ||
| Schäfer Bd. I. S. 113 etc. Mündlich. | Schäfer Bd. I. S. 113 etc. Mündlich. | ||
| - | Wie die weiße Frau im [[burg:stadtschlossberlin|Schlosse]] zu [[geo: | + | Wie die weiße Frau im [[burg:berlinerschloss|Schlosse]] zu [[geo: |
| In [[geo: | In [[geo: | ||
| Zeile 27: | Zeile 27: | ||
| Das Volk erzählte sich damals, jener Mönch habe einst die beiden Brüder [[vip: | Das Volk erzählte sich damals, jener Mönch habe einst die beiden Brüder [[vip: | ||
| - | Ja man dachte sich sogar unter dem Bilde des Gott Vater unter dem Architrav dieses 1553 von [[vip: | + | Ja man dachte sich sogar unter dem Bilde des Gott Vater unter dem Architrav dieses 1553 von Churfürst August auf dem sogenannten Hasenberge errichteten allegorischen Monumentes jenen spukhaften Mönch. Nach einer andern Sage wäre aber dieser (graue oder braune) Mönch, der klein von Gestalt und sehr friedsam gewesen, übrigens nur die, so ihn geneckt, bestraft hätte, auch zu andern Gelegenheiten häufig im königlichen Schloß sichtbar gewesen. |
| So habe einst ein Churfürst einen Diener in ein bestimmtes Zimmer geschickt, um etwas zu holen, da habe dieser den grauen Mönch an einem Tische sitzen und schreiben sehen, erschrocken sei er zurückgeeilt und habe seinem Herrn, was er gesehen, gemeldet, der Churfürst sei schnell ohne Begleitung an denselben Ort gegangen, habe auch den Mönch noch schreibend gefunden und ihn gefragt: „was machst Du hier?“ Der aber erwiderte: „ich schreibe Deine Sünden auf.“ Da versetzte der wackere Fürst: „hat Dir Gott die Macht dazu gegeben, so thue es immerhin“, | So habe einst ein Churfürst einen Diener in ein bestimmtes Zimmer geschickt, um etwas zu holen, da habe dieser den grauen Mönch an einem Tische sitzen und schreiben sehen, erschrocken sei er zurückgeeilt und habe seinem Herrn, was er gesehen, gemeldet, der Churfürst sei schnell ohne Begleitung an denselben Ort gegangen, habe auch den Mönch noch schreibend gefunden und ihn gefragt: „was machst Du hier?“ Der aber erwiderte: „ich schreibe Deine Sünden auf.“ Da versetzte der wackere Fürst: „hat Dir Gott die Macht dazu gegeben, so thue es immerhin“, | ||
| Zeile 37: | Zeile 37: | ||
| Ueber das im Winter 1865-66 in den Zimmern über dem Gr. Gewölbe gehörte Geräusch und Poltern ist keine Aufklärung erlangt worden. | Ueber das im Winter 1865-66 in den Zimmern über dem Gr. Gewölbe gehörte Geräusch und Poltern ist keine Aufklärung erlangt worden. | ||
| - | //Quelle: [[autor: | + | //Quelle: [[autor: |
| ---- | ---- | ||
| - | {{tag> | + | {{tag> |
sagen/graessesachsen110.1706193524.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
