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sagen:graessesachsen054

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     Mündlich und bei Hofmann, S. 204.     Mündlich und bei Hofmann, S. 204.
  
-Auf dem linken Ufer des hier ziemlich eingeengten Elbthales zieht sich von der sogenannten Drossel unterhalb [[geo:Meißen]], ohngefähr eine Stunde weit bis zur Felsecke über dem Spitzhause nach dem Schieritzer Thale eine größtentheils der Landesschule [[geo:Meißen]] gehörige Holzung, der Keilbusch genannt, hin. +Auf dem linken Ufer des hier ziemlich eingeengten Elbthales zieht sich von der sogenannten Drossel unterhalb [[geo:Meißen]], ohngefähr eine Stunde weit bis zur Felsecke über dem Spitzhause nach dem Schieritzer Thale eine größtentheils der Landesschule Meißen gehörige Holzung, der Keilbusch genannt, hin. 
  
-Hier haben sich seit langer Zeit bis in’s 18. Jahrhundert [[typ:Räuber]] aufgehalten und eine Menge [[typ:Frevel]] verübt, auch im Jahre 1590 den von [[geo:Meißen]] zurückkehrenden [[typ:Pfarrer]] aus Zehren, Matthias Hauptmann, ermordet. +Hier haben sich seit langer Zeit bis in’s 18. Jahrhundert Räuber aufgehalten und eine Menge Frevel verübt, auch im Jahre 1590 den von Meißen zurückkehrenden Pfarrer aus Zehren, Matthias Hauptmann, ermordet. 
  
-Die Geister der Ermordeten sollen hier umgehen, es läßt sich aber auch einer an der [[typ:brücke|Nickelsbrücke]] sehen, angeblich der dorthin gebannte [[typ:Geist]] eines vor vielen Jahren verstorbenen Meißner Arztes, der vorher seine Kinder täglich genöthigt hatte, sein [[typ:Grab]] zu besuchen, und dem alltäglich von Meißen ein [[typ:Barbier]], der mit ihm daselbst viel Umgang geflogen hatte, Nachricht bringen mußte, wie es dort zugehe. +Die Geister der Ermordeten sollen hier umgehen, es läßt sich aber auch einer an der Nickelsbrücke sehen, angeblich der dorthin gebannte Geist eines vor vielen Jahren verstorbenen Meißner Arztes, der vorher seine Kinder täglich genöthigt hatte, sein Grab zu besuchen, und dem alltäglich von Meißen ein Barbier, der mit ihm daselbst viel Umgang geflogen hatte, Nachricht bringen mußte, wie es dort zugehe. 
  
-Im Keilbusche soll jetzt noch ein gespenstiges [[typ:Kalb]] umgehen, wie im Heiligen Grunde, [[geo:Meißen]] gegenüber, ein [[typ:Hund]].+Im Keilbusche soll jetzt noch ein gespenstiges Kalb umgehen, wie im Heiligen Grunde, Meißen gegenüber, ein Hund.
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 60; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_060.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 60]]//
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 hofmann kalb geist räuber frevel pfarrer mord kalb hund barbier}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 hofmann kalb geist räuber frevel pfarrer mord kalb hund barbier v2}}
  
  
sagen/graessesachsen054.1678445843.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)