sagen:graessesachsen053
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| + | ====== Der Traum des Georg von Schleinitz ====== | ||
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| + | Misander, Deliciae Biblicae IV. P. II. p. 658. | ||
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| + | Ein Edelmann, Georg [[familie: | ||
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| + | Es trug sich aber zu, daß die [[zeit: | ||
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| + | Außer den vorigen sind aber noch fünf andere vornehme adelige Personen, so das Feuer zu dämpfen getrachtet und sich dabei höchlich verletzt, nach kurzer Zeit des Todes verblichen, der Bräutigam aber und die Braut sind in der Kirche zu Wieckenthal in ein Grab gelegt worden. | ||
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| + | Hierbei ist aber zu bedenken, daß der Bräutigam fünf Jahre zuvor dieses Unglück zu Marburg geträumt. Es däuchte ihm nämlich, daß er zu einem wilden Bären geworden und in einem großen Walde wäre, welcher angezündet und in Grund verbrannt würde, daraus er nicht entfliehen könne; und obschon Jungfrauen mit Wasser gelaufen kämen, solch Feuer zu dämpfen, so wäre es doch nicht zu löschen gewesen, sondern er sei im Walde verbrannt. Ueber diesen Traum haben damals viele gelehrte Leute ihr Bedenken gehabt, doch keiner hat seine Bedeutung ergründen können, bis der traurige Ausgang die Erklärung selbst gegeben. | ||
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sagen/graessesachsen053.1678119944.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
